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	<title>Saugroboter Test-Archiv - wunschgetreu.de</title>
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		<title>Medion MD 18501 Test &#124; Taugt der noch?</title>
		<link>https://wunschgetreu.de/produkt/medion-md-18501-test-taugt-der-noch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelar Shayeghi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2023 08:32:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Medion MD 18501 Test &#8211; Ein Klassiker oder schon veraltet? Den Start in unserem Medion MD 18501 Test macht wie immer der Schwerpunkt rund um die Ausstattung und Technik. Und Technik ist auch das Stichwort an dieser Stelle. Denn wie eingangs schon erwähnt, haben wir hier einen relativ günstigen und auch einen etwas älteren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Der Medion MD 18501 Test &#8211; Ein Klassiker oder schon veraltet?</strong></h1>
<p>Den Start in unserem Medion MD 18501 Test macht wie immer der Schwerpunkt rund um die Ausstattung und Technik. Und Technik ist auch das Stichwort an dieser Stelle. Denn wie eingangs schon erwähnt, haben wir hier einen relativ günstigen und auch einen etwas älteren Medion Saugroboter mit Wischfunktion. Entsprechend ist jetzt nicht gerade das Neuste vom Neuen in diesem Gerät verbaut, ganz im Gegenteil. Wir haben hier eine einfache Sensorik ohne Laser, Navigation oder sonstigen Schnickschnack, die im Grunde genommen eigentlich nur zur Hinderniserkennung gut ist.</p>
<p>Dazu gibt es dann noch eine sogenannte virtuelle Wand, mit der man das Einsatzgebiet ein bisschen einschränken kann. Dann haben wir natürlich noch die obligatorischen Anti-Absturz-Sensoren, damit der Roboter nicht die Treppe runter segelt. Das haben wir natürlich auch getestet auf einem Hängeschrank und es hat auch ganz zuverlässig funktioniert. Das ist allerdings keineswegs etwas Neues. Im Gegenteil, das ist Standard bei diesen Saugrobotern. Und das war es auch damals schon, als dieser Robo rausgekommen ist.</p>
<p>Ansonsten haben wir in unserem Medion Saugroboter Test neben der klassischen Saugfunktion bei diesem Roboter noch die Möglichkeit, auf eine Wischfunktion umzurüsten. Hierbei ist nur wichtig zu wissen, dass es sich um ein einfaches Wischkonzept handelt, das heißt der Lappen wird unter dem Roboter angebracht und dann einfach hinterhergezogen. Eigenständige Schrubbbewegungen oder so ein Vibrationsmob oder sonst was, das gibt es an dieser Stelle noch nicht. Im Ergebnis, denke ich, hört ihr es schon so ein bisschen raus. Das, was wir hier in diesem Alter und auch in dieser Preisklasse geliefert bekommen, ist jetzt nicht allzu viel. Ob sich das Paket, was Medion hier gestrickt hat, dennoch lohnt, das schauen wir uns gleich im Praxistest noch ein bisschen genauer an.</p>
<h2><strong>Medion MD 18501 Test &#8211; Auf die Plätze, fertig&#8230;los!</strong></h2>
<p>Legen wir nun erst mal mit ein paar Fakten zu dem Gerät los, damit wir es ein bisschen besser einschätzen können. Starten möchte ich hier in unserem Medion MD 18501 Test mit dem Akku und hier ist es so, dass wir eine Saugdauer bzw Akkulaufzeit von bis zu 90 Minuten geliefert bekommen und das bei einer Ladezeit von circa 4,5 Stunden und einer Akkukapazität von 2600 Milliampere Stunden. Der Wassertank ist mit 250 Milliliter Fassungsvermögen ausreichend groß bemessen. Der Staubbehälter dem entgegen mit 300 Milliliter meines Erachtens ein bisschen zu klein, aber ausreichend. Gewichtsstechnisch sind wir mit 2,2 Kilogramm relativ leicht unterwegs und was die Lautstärke angeht, liegen wir bei um die 62 Dezibel, was ein, ich würde mal sagen, durchschnittlicher Wert mit guter Tendenz ist.</p>
<h2><strong>Die Steuerung im Medion MD 18501 Test<br />
</strong></h2>
<p>Die Steuerung erfolgt bei diesem Gerät in unserem Medion MD 18501 Test im Wesentlichen über eine mitgelieferte Fernbedienung. Darüber lassen sich dann verschiedene Modi auswählen. Abgesehen von der automatischen Reinigung, gibt es da noch die punktuelle Reinigung, also so eine Art Spot Reinigung, um stark verschmutzte Stellen anzufassen und die Reinigung entlang der Wand. Aber ich denke mal, das ist selbsterklärend. Und was man dann noch hat, ist eine Planfunktion und das finde ich ziemlich gut, dass dieser Roboter trotz der günstigen Preisklasse das schon hat. Ich kann ihm quasi sagen: “Bitte starte deine Reinigung jeden Tag um die und die Uhrzeit.” und dann macht er das auch.</p>
<p>Ansonsten haben wir in unserem Medion MD 18501 Test noch die Abmessungen und um sicher zu sein, haben wir hier noch mal nachgemessen. Wir liegen so bei ungefähr 30 Zentimeter im Durchmesser und ungefähr bei 8 Zentimetern in der Höhe. Und gerade bei der Höhe kann sich der Saugrobo von Medion ein bisschen profilieren. Denn anders als moderne Saugroboter, die oben noch so einen Turm drauf haben für die Laser Navigation hat er das halt nicht und entsprechend ist dieses Gerät nicht so hoch und passt besser unter Sofa, Bett, Schränke usw. Aber so oder so, ihr solltet natürlich vor dem Kauf eines Saugroboters abmessen, wie hoch der sein darf, damit er unter eure Möbel noch drunter geht und dann die Kaufentscheidung natürlich auch davon abhängig machen.</p>
<h2><strong>Der Lieferumfang im Medion MD 18501 Test<br />
</strong></h2>
<p>Was den Lieferumfang in unserem Medion MD 18501 Test angeht, haben wir ein für diese Preisklasse meines Erachtens ausreichendes Paket. Wir haben einmal den Medion Saugroboter mit Wischfunktion, dann haben wir natürlich noch den Staubbehälter inklusive Filter und einen Ersatzfilter. Dann haben wir natürlich noch die Seitenbürsten. Zwei sind an der Zahl plus ein weiteres Paar, also weitere zwei Stück als Ersatz. Als nächstes kommt dann natürlich noch die Fernbedienung inklusive Batterien, dann die virtuelle Wand inklusive Batterien und die Ladestation inklusive Stromkabel. Weiter geht es dann um die Wischfunktion und hierfür benötigen wir natürlich den Wassertank, aber auch den Wischaufsatz. Dazu gibt es dann noch zwei Reinigungstücher. Und last but not least natürlich noch so ein bisschen drum herum. Das heißt, wir haben eine Reinigungsbürste noch mit dabei und den Papierkram.</p>
<h2><strong>Das wars?!</strong></h2>
<p>So, und dann möchte ich zum Abschluss des Einstiegs in unserem Medion Saugroboter Test noch eine kleine Einordnung machen bzw. ich sage mal so was wie einen Tipp geben. Und zwar ist es ja so, dass der Medion 18501 wie gesagt ein schon ein bisschen älteres Modell ist. Und an dieser Stelle gebe ich eben den Tipp: Wenn ihr euch tatsächlich für einen einfachen Roboter entscheiden wollt, dann solltet ihr am besten gleich zu einem der Nachfolgemodelle greifen. Als Beispiel ist hier der 18503 zu nennen, aber auch der 18510. Hier, lasst euch bitte nicht verwirren, die haben mittlerweile alle eine etwas andere Bezeichnung. Im Endeffekt ist aber ja die Modellnummer egal. So oder so, die kosten nicht wirklich viel mehr als der alte und man profitiert halt schon von der verbesserten Akkulaufzeit, was man dann zumindest meiner Meinung nach auf jeden Fall mitnehmen sollte.</p>
<p>Weiter sind auch die 19 500 H-Modelle von Medion ganz interessant, die zwar noch keine intelligente Lasernavigation haben, aber dafür zumindest schon mal sowas wie eine systematische Navigation, bei der dann ein Raum in Bereiche aufgeteilt wird, die dann jeweils in Bahnen abgefahren werden. Auch hier in unserem Medion MD 18501 Test ist das so, dass das preislich gar nicht so ein großer Unterschied ist. Also ich sag mal so, warum nicht das Upgrade dann einfach mitnehmen.</p>
<h2><strong>Wie ist die Navigation im Medion MD 18501 Test<br />
</strong></h2>
<p>Okay, kommen wir nun zum Wesentlichen und zwar zu unserem Praxistest. Und den haben wir unterteilt in insgesamt zwei große Parts und das ist einmal Navigation und dann Saug- bzw Wischergebnisse.</p>
<h2><strong>F**k the System!</strong></h2>
<p>Starten wollen wir den Schwerpunkt Navigation in unserem Medion MD 18501 Test mit der Frage: Reinigt der Roboter nach dem Zufallsprinzip oder mit System? Und was soll ich sagen? Ich glaube, ich habe es auch gerade schon verraten. Dieser Medion Saugroboter mit Wischfunktion reinigt nicht mit System, er reinigt nach dem Zufallsprinzip. Getestet haben wir das, indem wir ein Testareal abgesteckt und dann so kleine Quinoa-Pops darin verteilt haben. Dadurch kann man gut sehen, wo der Roboter schon war. Und wenn man dieses Footage mal ein bisschen schneller abspielt, sieht man sehr gut, dass keine echte Systematik zu erkennen ist. Er kurvt eigentlich nur kreuz und quer in der Gegend rum und nimmt halt auf, was zufällig in seinem Weg liegt. Ab und an setzt er vielleicht mal zur Randreinigung an, darüber hinaus ist aber kein wirkliches Muster zu erkennen.</p>
<p>Moderne Saugroboter wie beispielsweise der Conga 9090 AI, den wir ebenfalls vor kurzem in unserem Testareal hier hatten, sind da schon eine ganz andere Hausnummer. Hier wird mittels Lasernavigation eine Karte erstellt, sodass der Robo weiß, wo er ist und was noch gereinigt werden muss. Entsprechend geht dieser Roboter deutlich gezielter vor. Er reinigt erst die Ränder und dann die Mitte im Zickzack und fährt dabei keine Strecke zweimal.</p>
<h2><strong>Und was bedeutet das nun?</strong></h2>
<p>Natürlich heißt das nicht, dass der Sauger in unserem Medion MD 18501 Test die Bude nicht sauber kriegt. Im Endeffekt führt auch das Zufallsprinzip irgendwann mal ans Ziel. Aber wenn man nach dem besagten Zufallsprinzip arbeitet, dann fährt man häufig auch doppelt und dreifach über Stellen. Und das kostet Zeit und nervt, weil die Reinigung länger dauert. Und natürlich wird der Akku dadurch unnötig strapaziert.</p>
<p>Entsprechend hat der Medion Nachteile, was die Zeit angeht. Im Endeffekt hat er in unserem Medion Saugroboter Test für circa 20 Quadratmeter etwas zwischen 30 und 45 Minuten gebraucht, je nachdem wie sehr wir ihn behindert haben. Sprich, wenn nicht viele Hindernisse da waren, dann ging es natürlich ein bisschen schneller und wenn wir ihm viel in den Weg gelegt haben, dann hat es ein bisschen länger gedauert. Unterm Strich würde ich aber im Marktüberblick sagen, ist das ein mittlerer Wert. Und meiner Meinung nach, gemessen an der Preisklasse, finde ich das sogar eigentlich ganz solide. Probleme macht das aber trotzdem, nämlich mit der Akkulaufzeit. Mit circa anderthalb Stunden, die man hier am Stück reinigen kann, wird das schon ein bisschen knapp. Zumindest wenn man eine große Wohnung hat.</p>
<h2><strong>Hindernisse im Medion MD 18501 Test<br />
</strong></h2>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt im Alltag ist natürlich, wie der Roboter mit Hindernissen und verwinkelten Bereichen umgeht. Typisches Beispiel ist der Essbereich mit Tischen und Stühlen und eben die Frage: Kommt er mit Tisch und Stuhlbein gut zurecht? Exemplarisch haben wir dafür mal in unserem Medion MD 18501 Test einen Stuhl in das zu reinigende Areal gestellt und um den Stuhl herum und auch darunter diese kleinen Quinoa-Pops wieder verteilt. Und wenn man sich das Footage im Video mal anschaut, dann lässt sich deutlich erkennen, dass er unter den Stuhl geht. Das klingt jetzt irgendwie selbstverständlich, ist es aber in Wahrheit nicht.</p>
<p>Zum Vergleich können wir hier wieder ganz gut den Conga heranziehen, weil wir den gerade erst in unserem Testareal hatten. Das ist halt ein modernes Gerät, preislich zu verorten in der unteren Mittelklasse und mit fortgeschrittener Hindernis- bzw Objekterkennung. Und kann man hier gut sehen, dass er nicht so gerne unter Stühle geht. Das liegt eben an der Objekterkennung und lässt sich auch auf andere moderne Roboter übertragen. Also das heißt, neuere, höher entwickelte Saugroboter haben hier ein bisschen Probleme. Der Robbie in unserem Medion MD 18501 Test hingegen ist technisch noch nicht so weit und entsprechend traut er sich im Grunde überall rein und drunter. Zumindest solange ihm seine Sensorik sagt: “Hey, du passt da durch. Mach das auch!”. Wenn man so will, haben ältere bzw rudimentäre Geräte also einen kleinen Vorteil.</p>
<h2><strong>No Reaction</strong></h2>
<p>Der große Nachteil ist dann aber im Gegenzug die fehlende Reaktionsfähigkeit bzw. der mangelnde Umgang mit Objekten. Während beispielsweise beim Conga Objekte wie Schuhe oder auch Kabel erkannt und entsprechend vorsichtiger behandelt werden, schiebt der Saugroboter in unserem Medion MD 18501 Test diese Gegenstände einfach vor sich her. Gerade Kabel sind da tückisch, weil er sich da auch gut und gerne mal drin verheddert. Weiter können moderne Systeme mittlerweile sogar Socken erkennen. Der Medion hingegen lässt diese auch gerne mal verschwinden und sogar wenn etwas Größeres auf dem Boden liegt, wie beispielsweise in Wäschehaufen, wo man eigentlich glauben würde, das müsste er doch jetzt erkennen. Da muss man beim Medion damit rechnen, dass er den Haufen einfach auseinanderpflückt.</p>
<p>Dem entgegen kann es aber sein, dass Schwellen sehr wohl als Hindernis erkannt werden, was, um ehrlich zu sein, ein bisschen nervig sein kann. Bitte nicht falsch verstehen, kleine Schwellen sind in unserem Medion Saugroboter Test an sich kein Problem. In unserem Fall war es erst ab etwa 2,2 Zentimeter der Fall, dass er lieber davor halt gemacht hat. 1,8 Zentimeter hat er sich dagegen mit ein bisschen Kraxelei sich doch noch zugetraut. Unterm Strich liegt die Wahrheit wohl bei etwas über 1,8 Zentimeter, was aus meiner Sicht für den Roboter auch in Ordnung ist.</p>
<h2><strong>Vorsicht ist geboten!</strong></h2>
<p>Summa summarum muss man aber sagen, dass das System relativ rabiat mit Objekten und Hindernissen in unserem Medion MD 18501 Test umgeht und ich sage mal so, auch durchaus mal in der Wohnung ein bisschen rum randalieren kann. Und nein, das lässt sich leider nicht wirklich effektiv vermeiden. Man hat zwar diese kleine Lichtschranke, um ihm zu zeigen: Hier darfst du nicht hin. Und ja, wenn man so ein, zwei Stellen hat, wo er nicht hin soll, dann kann man damit auch arbeiten. Das große Problem ist aber, dass es in der Praxis einfach viel zu viele Bereiche gibt, die der Medion nicht betreten soll. Einen Haufen Lichtschranken nachzukaufen, um den Futterbereich der Tiere, den Telefonrouterbereich, den Ort, an dem die Schuhe stehen usw und so fort abzusperren, wird da einfach irgendwann, ich sage mal, unpraktikabel.</p>
<p>Bestes Beispiel sind meiner Meinung nach aber leichte Teppiche, weil man davon einfach häufig einige im Haus rumliegen hat und Saugroboter diese gerne mal in der Gegend rumschieben oder vielleicht sogar umkrempeln. Was mir persönlich einfach immer ein Dorn im Auge ist, weil ich mir dann vorstelle, wie meine Mutter vorbeikommt, um die Kinder zu hüten und dann über so einen umgekrempelten Teppich hinfällt. Aus meiner Sicht kommt so eine Situation nicht in Frage und deshalb würde ich dem Roboter gerne sagen: “Geh da nicht hin, geh nicht zu diesem Teppich oder gehe zumindest nicht in den Bereich.&#8220;. Und eben das geht in unserem Medion MD 18501 Test leider nicht.</p>
<h2><strong>Wer wohnt hier wirklich?</strong></h2>
<p>Beim Gerät in unserem Medion MD 18501 Test bin ich einfach dazu gezwungen, die Wohnung an dieses anzupassen, sprich leichte Teppiche gegen Schwere ersetzen, dafür sorgen, dass die Kids ihre Klamotten nicht mehr auf den Boden werfen, Kabel wegräumen oder auf eine andere Weise führen, sodass sich der Roboter halt nicht mehr darin verheddern kann und so weiter und so fort. Unter bestimmten Umständen mag das sinnvoll sein, zum Beispiel wenn ich grad ohnehin umziehe oder neu gebaut habe, dann kann ich einfach von Anfang an den Robo mitdenken und dann vielleicht auch mit einem günstigen wie dem Medion klarkommen.</p>
<p>Wenn ich aber dem entgegen in eine bestehende Wohnung einen solchen Saugroboter integrieren möchte, dann habe ich erst mal ordentlich Arbeit zu tun. Und das ist auch der Grund, warum ich persönlich in solchen Fällen immer einen modernen Saugroboter vorziehen würde. Beim Conga zum Beispiel lässt man das Gerät einfach eine Karte vom Haus erstellen und sperrt dann einfach über die App diejenigen Bereiche, die nicht befahren werden sollen. Unterm Strich muss ich dann für so einen Roboter vielleicht ein bisschen mehr ausgeben, habe aber eben die Möglichkeit, diesen an die Wohnung anzupassen und eben nicht umgekehrt wie in unserem Medion Saugroboter Test.</p>
<h2><strong>Saug- und Wischergebnisse im Medion MD 18501 Test<br />
</strong></h2>
<p>Kommen wir nun zum zweiten großen Part im Praxisteil von unserem Medion MD 18501 Test und das sind die Saug- und Wischergebnisse. Und starten wollen wir mit Saugen auf Hartböden. In unserem ersten Test haben wir dafür Cappuccino, Pulver, Leinsamen und Quinoa Pops in unserem Testareal verteilt und haben das Gerät dann seine Arbeit machen lassen. Und unterm Strich sind wir dann auf ein Reinigungsergebnis von 84 % gekommen. Die Mitte ist dabei weitgehend sauber geworden und die Ränder ebenfalls. Hier haben die beiden kleinen Kanten Bürsten an sich einen ganz guten Job gemacht. Einzig in den Ecken bleibt noch sichtbar was zurück. Das allerdings ist ein generelles Problem bei den runden Robotermodellen. Das liegt jetzt nicht im Speziellen am Medion.</p>
<p>In unserem zweiten Test auf Hartböden haben wir in unserem Medion MD 18501 Test dann Cornflakes und Katzenstreu in unserem Testareal verteilt, einfach um noch. Mal ein bisschen größere Kornstärke zu haben und ein bisschen schwereres Material durch das Katzenstreu. Und im Endeffekt hat der Medion auch hier eine Reinigungsleistung von 84 % erreicht, was im Endeffekt bedeutet, das er auch schwereres Material gleich gut aufnimmt, wie eben leichteres Material. An sich finde ich das für ein älteres Gerät aus der günstigen Preisklasse schon ganz gut. Man muss es aber ein bisschen in Vergleich setzen, denn mit modernen Robotern kann er da natürlich nicht mehr mithalten. Der Conga beispielsweise hat hier in beiden Tests 92 % geschafft.</p>
<h2><strong>Teppich</strong></h2>
<p>Kommen wir nun zum Saugen auf Teppichen und hier muss man sagen, wir haben die Leistungsgrenze des Medions so langsam erreicht. Im Testareal von unserem Medion MD 18501 Test haben wir hier einen Teppich, der schon fast hochflorig ist und auch so von der Art und Weise her so ein bisschen buschig. Dort haben wir Leinsamen eingestreut und auch ein bisschen in den Teppich eingearbeitet und dann den Inhalt seiner Arbeit machen lassen. Und im Ergebnis konnte er bei uns nur 45 % erreichen, was natürlich kein Vergleich zu modernen Robotern ist. Hier sind wir wieder beim Conga, den wir als Beispiel heranführen wollen. Der liegt so bei 65 %. Das ist jetzt auch nicht so der Wahnsinn, aber es ist schon deutlich mehr als das, was der Medion kann. Da kann die Saugleistung des Medion am Ende dann leider doch nicht mithalten.</p>
<h2><strong>Wie sieht es mit Tierhaaren aus?</strong></h2>
<p>Auch in unserem zweiten Teppich Test mit Tierhaaren sieht das nicht so viel besser aus. Hier stößt der Medion schlichtweg an seine Grenzen. Einerseits wegen der Saugleistung, aber andererseits auch wegen der fehlenden Walze. Diese würde es ihm noch ein bisschen leichter machen, den Teppich auszuarbeiten. Unterm Strich muss sich der Robo an dieser Stelle von unserem Medion MD 18501 Test einfach geschlagen geben. Das können moderne Roboter einfach besser. Hier kann er einfach nicht mehr mithalten.</p>
<p>Dann haben wir noch einen Test gemacht mit längeren Haaren und hier ist es einfach so, ja, die wickeln sich halt irgendwann um die Kantenbürste. Solange es nicht zu viel wird, ist das grundsätzlich kein Problem. Aber wenn man wie in unserem Medion MD 18501 Test quasi einen ganzen Friseursalon simuliert und einfach mal richtig viele Haare auf den Boden packt, wird die Bürste einfach irgendwann blockiert. So oder so wird sich aber auch bei wenigen Haaren auf dem Boden mit der Zeit einiges um die Bürste wickeln, sodass man irgendwann einfach aktiv werden muss, um die Haare zu entfernen. Das allerdings ist ein generelles Problem, weil die meisten Geräte nun mal irgendwas haben, das sich dreht. Sei es eine Kantenbürste oder eben eine Walze.</p>
<h2><strong>Fleckenentfernung</strong></h2>
<p>So, wechseln wir in unserem Medion MD 18501 Test vom Saugen zum Wischen und hier als erstes zur konkreten Fleckentfernung. Und hier gibt es erstmal eine wichtige Info vorweg, und zwar dickflüssiger Saft, Ketchup, etwas in diese Richtung, alles, was den Untergrund so ein bisschen glitschig oder cremig werden lässt, ist im Endeffekt die Grenze für den Medion, aber auch für alle anderen Saugroboter. Hier verlieren die Räder ihren Grip und drehen durch und entsprechend kann sich der Roboter dann nicht mehr bewegen oder zumindest nicht mehr so gut bewegen. Und entsprechend funktioniert die konkrete Fleckentfernung auch nur mit Flecken, die wirklich einen gewissen Trocknungsgrad erreichen.</p>
<p>Grundsätzlich sind eingetrocknete Flecken für den Medion aber kein Problem. Dass er kein ausgefeiltes Wischkonzept hat, merkt man aber schon ein bisschen. Und wenn man ehrlich ist, sieht man in unserem Medion Saugroboter Test auch noch die Umrandung des oberen Flecks so ein bisschen auf einem Untergrund schimmern. Moderne Roboter haben hier einfach schon Wischkonzepte, die ein bisschen effektiver sind. Aber um ehrlich zu sein, muss man sagen, dass da nun auch nicht Welten dazwischen liegen.</p>
<h2><strong>Was wenn es mal mehr ist?</strong></h2>
<p>Ich habe das neben eingetrockneten Flecken auch mal mit Matschschlieren auf dem Boden probiert. Das ist so eine Verschmutzung, die haben wir hier relativ häufig im Haus, weil wir zwei Kinder haben. Und wenn man sich das mal ein bisschen genauer anschaut und vergleicht, dann sieht man, dass Geräte mit Wischkonzept vielleicht ein bisschen effektiver sind, am Ende aber genauso wie der Mediaon auch zwei Züge gebraucht haben, um den Schmutz hier einigermaßen in den Griff zu kriegen.</p>
<p>Am Ende haben im Endeffekt alle dasselbe Problem, nämlich sie haben alle ein zu geringes Gewicht, um wirklich richtig gut zu schrubben. Da helfen dann im Grunde genommen diese Wischkonzepte auch nicht so wirklich weiter. Die machen es vielleicht ein bisschen effektiver, wie gesagt, aber Wunder bewirken die jetzt auch nicht und entsprechend kann man hier in unserem Medion MD 18501 Test auch mit der Leistung des Medions durchaus zufrieden sein.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Gemessen an der Preisklasse sind die 18500er Modelle von Medion meines Erachtens als solide Einsteigergeräte zu bewerten. Was man natürlich generell in unserem Medion MD 18501 Test kritisieren muss, ist das unsystematische Vorgehen und die mangelnde Objekterkennung. Das können moderne Roboter einfach besser und ich persönlich würde aus besagten Gründen auch lieber etwas mehr Geld ausgeben und dafür ein Gerät mit Lasernavigation, Kartenerstellung und Sperrgebieteinstellung kaufen. Aber mir ist natürlich klar, dass der ein oder andere von euch lieber etwas weniger ausgeben möchte und vielleicht auch nicht so ein umfassendes Modell benötigt. In dem Fall ist der Medion dann durchaus zu gebrauchen. Gerade bei der Saug- und Wischleistung war das für ein derart günstiges Gerät aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung. Lediglich bei der Teppichreinigung darf man halt nicht zu viel erwarten.</p>
<p>Zudem hat man dann auch nicht ganz so viel Schnickschnack, was den Medion natürlich deutlich einfacher in Umgang und Bedienung macht. Und an dieser Stelle möchte ich den Tipp noch mal wiederholen: Wenn ihr euch für so ein einfaches Gerät wie in unserem Medion Saugroboter Test interessiert, dann greift auf jeden Fall zu einem der Nachfolgemodelle, also 18503 oder 18510 zum Beispiel. Und wenn ihr zumindest einen Ticken mehr System möchtet, dann könnten vielleicht die 19500er Modelle auch interessant für euch sein. Das ist dann zwar noch keine moderne Lasernavigation, aber immerhin schon ein bisschen mehr als nur das Zufallsprinzip.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Conga 9090 AI Test &#124; Smartes putzen leicht gemacht!</title>
		<link>https://wunschgetreu.de/produkt/conga-9090-ai-test-smartes-putzen-leicht-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelar Shayeghi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 08:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Conga 9090 AI Test &#8211; Saugroboter mit künstlicher Intelligenz! Okay, beginnen wir mit dem Conga 9090 AI Test und starten möchte ich wie immer mit einem kurzen Überblick und zwar in unserem Punkt “Ausstattung und Technik”. Und was das angeht, werden die Erwartungen erstmal ziemlich nach oben geschraubt, denn der Conga bringt so einiges [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Der Conga 9090 AI Test &#8211; Saugroboter mit künstlicher Intelligenz!</strong></h1>
<p>Okay, beginnen wir mit dem Conga 9090 AI Test und starten möchte ich wie immer mit einem kurzen Überblick und zwar in unserem Punkt “Ausstattung und Technik”. Und was das angeht, werden die Erwartungen erstmal ziemlich nach oben geschraubt, denn der Conga bringt so einiges an Technologie mit. Einerseits erstmal eine lasergestützte Navigation, bei der in Echtzeit eine Karte des Hauses erstellt wird.</p>
<p>Das ist jetzt an sich nichts Neues für moderne Saugroboter, aber es sagt schon mal aus, dass dieses Gerät grundsätzlich wissen müsste, wo es sich gerade befindet und wie der Raum aussieht und eigentlich entsprechend geplant und mit System vorgehen müsste. Dann haben wir noch eine Kamera gestützte Hindernisse und Objekterkennung. Das heißt, er sollte nicht nur geplant und mit System vorgehen, sondern eigentlich auch auf Situationen reagieren können. Sprich, wenn da mal ein Schuh plötzlich liegt oder irgendjemand ein Kabel hingeworfen hat. Das sollte eigentlich von ihm erkannt werden.</p>
<h2><strong>Conga 9090 AI Test &#8211; Hi Diana!</strong></h2>
<p>Als nächstes wird der Saugroboter dann noch unterstützt durch eine künstliche Intelligenz namens 3Diana. Und dann gibt es natürlich noch die obligatorischen Absturzsensoren, damit der Robo nicht die Treppe runter kracht. Im Conga 9090 AI Test haben wir das natürlich für euch ausprobiert, und zwar auf einem Hängeschrank. Funktionierte auch alles sehr zuverlässig, aber ist jetzt auch nichts besonderes, wenn es um diese Roboter geht. Das können die alle eigentlich relativ zuverlässig. Was da schon interessanter ist, ist die künstliche Intelligenz. Ansonsten gibt es noch superstarke 10.000 Pascal Saugleistung obendrauf.</p>
<p>Die meisten Roboter liegen hier so bei 2000 bis 4000 Pascal. Also da kann sich der Conga schon deutlich absetzen. Und dann haben wir noch eine Wischfunktion mit einem Mob, der sich eigenständig bewegt, also den Boden durch Vor- und Rückwärtsbewegung schrubben soll, im Gegensatz zu anderen Robotern, die den Lappen einfach nur hinter sich herziehen. Unterm Strich hört sich das natürlich alles ziemlich gut an, ob das auch wirklich gut ist, das sehen wir in unserem Conga Saugroboter Test dann gleich im Praxisteil.</p>
<h2><strong>Der Preis der KI im Conga 9090 AI Test<br />
</strong></h2>
<p>Doch bevor wir damit anfangen, müssen wir das Gerät nochmal ein bisschen genauer einordnen, um erstmal herauszufinden, was wir überhaupt von dem Gerät erwarten dürfen. Und hier ist es so, dass sich der Conga mit &#8211; ich sage mal &#8211; 500 bis 600€ im Preis so in der unteren Mittelklasse bis Mittelklasse bewegt. Hochpreisige Modelle bei den Saugrobotern liegen hier so bei 1.000€ aufwärts. Für ein Top Gerät wie den Roborock S8 Pro Ultra zahlt man gut und gerne auch mal 1.500 €. Günstige Modelle gibt es dementgegen auch schon zwischen 100 und 200€, wie beispielsweise den Medion 18503. In solchen Fällen darf man dann allerdings auch nur ein einfaches Gerät erwarten, was vor allem in Sachen Navigation jetzt nicht allzu große Anforderungen erfüllt.</p>
<p>Ihr seht also, wenn man jetzt nicht Unmengen an Geld ausgeben möchte und dennoch gerne ein halbwegs brauchbares Gerät hätte, dann lohnt sich das schon, mal in der mittleren Preisspanne zu gucken. Und gerade da haben wir eben unseren Conga. Um das für euch ein bisschen plastisch zu machen, was der Conga mehr kann als ein günstiges Gerät, lassen wir in unserem Conga 9090 AI Test mal ein einfaches Gerät von Medion mitlaufen, und zwar den 18501.</p>
<h2><strong>Die wichtigsten Details im Conga 9090 AI Test<br />
</strong></h2>
<p>So, machen wir nun weiter mit unserem Überblick und schauen uns die wichtigsten technischen Daten einmal ein bisschen genauer an. Dazu gehört natürlich der Akku und der hat in diesem Fall eine Kapazität von 6400 mAh und lädt innerhalb von 4 bis 5 Stunden vollständig auf. Die Saugdauer bzw. die Akkulaufzeit liegt bei sehr ordentlichen 240 Minuten &#8211; jedoch im Eco-Modus. Im Turbo-Modus schafft er das nicht. Hier haben wir in unserem Conga 9090 AI Test eine Laufzeit von etwas über zwei Stunden ermittelt. Wassertank und Staubbehälter liegen mit 270 bzw 570 Millilitern meines Erachtens etwas über dem Durchschnitt und das Gewicht des Saugroboters liegt bei 3,7 Kilogramm. Dazu kommt, dass der Conga im Eco Modus mit um die 52 Dezibel super leise ist und auch im Turbomodus mit um die 57, 58 Dezibel immer noch richtig gute Werte erreicht.</p>
<p>Was die Steuerung des Roboters angeht, hat man in unserem Conga 9090 AI Test insgesamt drei Möglichkeiten. Das ist einmal die App, die spielt bei modernen Robotern ohnehin eine große Rolle. Und die gucken wir uns gleich im Praxistest auch noch ein bisschen genauer an, dann als zweites hat man noch eine Fernbedienung mit dabei. Und natürlich hat man heutzutage auch die Möglichkeit, das Ganze per Sprachassistenten zu steuern, sprich über Alexa.</p>
<h2><strong>Was sagen die Maße im Conga 9090 AI Test?</strong></h2>
<p>Okay, dann haben wir in unserem Test noch einen ganz besonders wichtigen Punkt, wenn es darum geht, sich so einen Roboter anzuschaffen und zwar die Abmessungen. Hier ist es so, dass der Hersteller Cecotec angibt, dass der Durchmesser von diesem Roboter bei 35 Zentimetern liegt und die Höhe bei 9,5. Wir haben das in unserem Conga Saugroboter Test einmal für euch nachgemessen und ja, es stimmt auch. Aber insbesondere bei der Höhe sind wir uns nicht so ganz sicher, ob das nicht ein paar Millimeter mehr noch sind.</p>
<p>Also hier würde ich eher von 9,5 bis 10 Zentimeter ausgehen und das ist für euch ein ganz wichtiger Wert, gerade die Höhe, weil ihr wollt natürlich, dass das Gerät auch unter euer Sofa fährt oder unter euer Bett, auch unter Schränke. Also da solltet ihr immer im Vorfeld einmal ausmessen, ob das auch hoch genug ist, dass der Saugroboter da drunter kann.</p>
<h2><strong>Mehr haben statt brauchen!</strong></h2>
<p>Was den Lieferumfang angeht, hat der Hersteller bei diesem Gerät ein richtig dickes Paket geschnürt, das muss man schon sagen. Mit dabei ist einmal der Cecotec Saugroboter selbst, dann der Staubbehälter inklusive Filter, und dann haben wir eine Kantenbürste, die schon an das Gerät angebaut ist, sowie zwei Kantenbürsten als Ersatz. Weiter liegen uns in unserem Conga 9090 AI Test noch zwei unterschiedliche Walzen vor, das ist einmal die Silikonwalze, im Grunde genommen die Standardwalze für diesen Roboter. Dann haben wir noch die Jalisco-Walze, die speziell für Hartböden gedacht ist. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, die ist tatsächlich ganz gut und je nach Boden, da muss man ein bisschen herumexperimentieren, kann man mit dieser Bürste auch noch ein bisschen mehr Leistung herauskitzeln.</p>
<h2><strong>Und sonst so?</strong></h2>
<p>Als nächstes haben wir Conga 9090 AI Test dann noch die besagte Fernbedienung, natürlich inklusive Batterien, die Ladestation inklusive Stromkabel und im Grunde genommen zum Abschluss gibt es dann noch ein kleines Reinigungswerkzeug mit dazu, was einem dabei hilft, zum Beispiel wenn sich Haare in der Walze verfangen haben, die da rauszubekommen. Die letzten Teile im Lieferumfang beschäftigen sich dann mit dem Thema Wischen, nämlich haben wir hier zwei verschiedene Wassertanks. Der eine ist der mit der Schrubb-Funktion und der andere, das ist ein ganz Normaler, der zieht dann quasi einfach nur das Tuch hinter sich her. Mit dazu gibt es dann jeweils zwei passende Tücher, also insgesamt vier Tücher. Und zum guten Schluss gibt es dann noch eine ganze Menge Papierkram.</p>
<p>Ja, jetzt wird sich der ein oder andere beim Anblick der Ladestation in unserem Conga 9090 AI Test vielleicht gefragt haben: “Hmm, das ist ja ein bisschen veraltet. Gibt es da nicht eigentlich mittlerweile schon so eine Absaugstation mit dazu?” Und was soll ich sagen? Ja, so was gibt es eigentlich. Aber in diesem Fall ist es so, dass die Absaugstation in Deutschland noch nicht erhältlich ist. Sollte man sich also für sowas interessieren, muss man in diesem Fall leider noch ein bisschen Geduld haben.</p>
<h2><strong>Conga 9090 AI Test &#8211; Saugroboter unleashed!</strong></h2>
<p>So, starten wir nun mit dem Wesentlichen und zwar unserem Praxistest. Und den haben wir in zwei große Teile unterteilt: Das ist einmal Navigation inklusive App und Saug- bzw. Wisch-Ergebnis. Starten wollen wir diesen Part vom Conga 9090 AI Test zunächst mit der Navigation und zwar mit der Frage “Reinigt der Roboter nach dem Zufallsprinzip oder mit System?” Was diese Frage angeht, kann ich euch erst mal eine klare Antwort geben, und zwar: ja, er reinigt mit System.</p>
<h2><strong>Reinigung mit System</strong></h2>
<p>Wie eingangs schon erwähnt, wird erst mal eine Karte vom Areal erstellt. Das funktioniert in unserem Conga 9090 AI Test dann so, dass er sich das Areal erst mal anschaut, sprich beim ersten Mal, wenn er von seiner Ladestation runterkommt, dreht er sich erst mal im Kreis und fährt dann ein paar Runden durch die Gegend. Und dabei wird die Karte aufgebaut, was man sich auch live anschauen kann, nämlich über die App. Wenn das alles fertig ist, dann weiß der Roboter einerseits, was alles zu reinigen ist und andererseits weiß er auch, wo er sich selbst gerade befindet und dadurch kann er sich orientieren und das Areal mit System reinigen.</p>
<p>Da haben wir in unserem Conga 9090 AI Test gleich mal eine Ladung so kleine Quinoa Pops auf dem Boden verteilt, damit man sehen kann, wo der Roboter schon war und welchen Weg er gewählt hat. Und wenn man sich das dazugehörige Footage aus unserem obigen Video anschaut, sieht man sehr gut, dass da kein Zufall im Spiel ist. Denn der Robo fährt sehr gezielt und zwar zunächst gezielt an den Rändern entlang und dann eben im Zickzack durch die Mitte. Und dabei fährt er in unserem Conga Saugroboter Test keine Strecke zweimal, sondern jede gezielt ein einziges Mal. Dass der Conga mit System unterwegs ist, sieht man übrigens auch über die App. Hier wird live angezeigt, wo der Conga gerade ist und auch wo er schon gereinigt hat.</p>
<p>Zwar nicht ganz so besonders fein und präzise, aber System lässt sich dennoch erkennen. Und natürlich ist es im Alltag auch ganz nützlich, einsehen zu können, wie weit der Cecotec Saugroboter schon mit seiner Arbeit gekommen ist.</p>
<h2><strong>Wie macht es ein altes Gerät?<br />
</strong></h2>
<p>Im Vergleich dazu übrigens der alte Medion, also ein Gerät, was navigationstechnisch noch nicht so weit ist wie der Robo in unserem Conga 9090 AI Test bzw. im Endeffekt nach Zufallsprinzip unterwegs ist. Wenn man dieses Footage (siehe Video) mal ein bisschen schneller abspielt, dann sieht man sehr deutlich, dass hier einfach kreuz und quer durch die Bude gekurvt wird und zwar ganz ohne System. Ich zumindest kann da kein Muster erkennen. Dennoch muss man aber sagen, auch der Medion kommt irgendwann auf diese Weise an sein Ziel. Aber wenn man nach dem Zufallsprinzip unterwegs ist, dann fährt man halt auch häufig doppelt oder dreifach über Stellen, was natürlich Zeit kostet, aber auch den Akku unnötig belastet.</p>
<p>Entsprechend hat der Conga hier Vorteile, was die Zeit angeht. Im Endeffekt hat er in unserem Conga 9090 AI Test für circa 20 Quadratmeter etwas zwischen 20 und 30 Minuten gebraucht, je nachdem wie sehr wir ihn behindert haben. Sprich, wenn nicht so viele Hindernisse im Weg waren, dann ging es halt schneller. Und wenn wir ihm ein bisschen mehr in den Weg gestellt haben, dann dauert es eben ein bisschen länger. Unterm Strich würde ich im Marktüberblick aber sagen, dass das ein guter bis mittel guter Wert ist. Über die ein oder andere Minute kann man sich da immer streiten. In der Summe sollte das aber meiner Meinung nach passen.</p>
<h2><strong>Was taugt die Objekterkennung im Conga 9090 AI Test?</strong></h2>
<p>Wichtiger Punkt im Alltag ist natürlich, wie der Roboter mit Hindernissen und verwinkelten Bereichen umgeht. Typisches Beispiel ist der Essbereich mit Tischen und Stühlen und die damit verbundene Frage “Wie kommt er mit Tisch und Stuhlbein zurecht?”. Exemplarisch haben wir dafür mal einen Stuhl in unser Testareal gestellt und um den Stuhl herum und auch darunter Quinoa-Pops verteilt. Und was man hier in unserem Conga 9090 AI Test besonders gut erkennen kann, ist, dass er nicht unter Stühle geht oder zumindest nicht so gerne. Er würde zwar seitlich unter den Stuhl drunter passen und könnte somit dort reinigen. Aber bei Geräten mit fortgeschrittener Hindernis- und Objekterkennung hat man es häufig, dass sie etwas vorsichtiger sind und sich dann quasi in verwinkelte Bereiche nicht so richtig rein trauen wollen.</p>
<h2><strong>Das geht auch anders!</strong></h2>
<p>Wenn man sich im Gegenzug dazu mal den alten Medion anguckt, der diese Technik nicht hat, dann sieht man, dass der fährt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und in unserem Conga Saugroboter Test auch unter Stühle und in verwinkelte Bereiche. Das ist ihm alles egal, solange seine Sensorik ihm sagt: “Hey, du passt da durch.&#8220;, dann fährt er auch da durch. Wenn man so will, haben also ältere bzw. rudimentäre Geräte hier einen kleinen Vorteil. Der große Nachteil ist dann aber im Gegenzug die fehlende Reaktionsfähigkeit bzw. der mangelnde Umgang mit Objekten. Während zum Beispiel beim alten Medion herumliegende Schuhe oder Kabel einfach weggeschoben werden und im schlimmsten Fall auch die Socken der Kinder einfach mal verschwinden, ist das in unserem Conga 9090 AI Test mit der modernen Technik alles anders.</p>
<p>Hier werden Schuhe und Kabel nicht nur erkannt und das auch noch mit Lokalisierung in der App und Foto, sondern sie werden dann auch deutlich vorsichtiger behandelt, wie man auch in unserem Video, finde ich, ganz gut erkennen kann. Darüber hinaus werden in unserem Conga 9090 AI Test auch Socken erkannt und mehr oder weniger vorsichtig umfahren. Und auch der Wäscheberg der Kinder im Bad sollte halbwegs sicher sein oder zumindest so, dass der Roboter da jetzt nicht volle Lotte reinfährt. Was ebenso erkannt wird, sind Haustiere und auch Menschen. Im Großen und Ganzen muss man also sagen, ist das ein schon ziemlich umfassendes System.</p>
<h2><strong>Die kleinen Hindernisse des Alltags</strong></h2>
<p>Wo die Werbung dagegen etwas zu viel verspricht, ist bei besonders kleinen Objekten. Wir haben in unserem Conga 9090 AI Test mal ein Spielzeug Pferd ausprobiert und was soll ich sagen, es wurde im Endeffekt nicht wirklich erkannt oder zumindest wurde in der App nichts dargestellt. Entsprechend hat er das Pferd auch deutlich bewegt und nicht einfach davor halt gemacht. Dennoch hat man gemerkt, dass er zumindest irgendwas vor sich wahrgenommen hat, sonst hätte er es ja auch mitgeschleift, anstatt eine Runde drumrum zu drehen, was im Endeffekt dann wieder doch ein wenig für die Objekterkennung spricht.</p>
<p>Das gegenteilige Problem haben wir übrigens in unserem Conga 9090 AI Test bei Schwellen. Diese werden nämlich gelegentlich als Hindernis bzw als Objekt erkannt, so dass sich dann der Roboter ein bisschen ziert, die Schwelle hochzusteigen, was natürlich nicht so gut ist. Bis circa zwei Zentimeter sollte das aber passen. Bei uns war das erst so ab 2,2 Zentimeter der Fall, dass er das als Objekt erkannt hat. Und das war ohnehin so die Grenze von dem, was er erklimmen sollte. Da hat man schon gemerkt, das wird schon ziemlich kraxelig.</p>
<p>Unterm Strich ist die Objekterkennung aus meiner Sicht dennoch ganz gut gemacht und sollte auch den einen oder anderen Unfall verhindern können. Aber man sollte sich nicht blind drauf verlassen. Es kann schon mal passieren, dass Objekte nicht oder nicht richtig erkannt werden. Bei uns zu Hause wollte er zum Beispiel mal einen Teller mit Leckerlies für unsere Katzen besteigen, was natürlich zu einer Riesensauerei geführt hätte. Also unterm Strich muss man sagen, es ist unbedingt wichtig, den Roboter vernünftig anzulernen und das heißt in diesem Fall sogenannte Sperrgebiete einzurichten.</p>
<h2><strong>Sperrgebiet: Hier ist Saugen verboten!</strong></h2>
<p>Im Klartext heißt das, dass ihr bestimmte Bereiche der Karte über die App markiert und dem Roboter dadurch mitteilt, dass er hier nicht hin darf. Ein solches Sperrgebiet wäre in unserem Conga 9090 AI Test dann der besagte Fressbereich der Katzen, damit er nicht auf die Idee kommt, sich das Katzenfutter zu holen. Aber es können zum Beispiel auch leichte Teppiche sein. Meiner Meinung nach ist das ohnehin so eine typische Falle, weil auch moderne Saugroboter diese gerne mal in der Gegend rumschieben und vielleicht sogar umkrempeln.</p>
<p>Was mir persönlich immer ein Dorn im Auge ist, weil ich mir dann vorstelle, wie meine Mutter reinkommt, um die Kinder zu hüten und dann über so einen umgekrempeltem Teppich hinfällt. Für mich geht das überhaupt nicht klar und deswegen ist das Sperrgebiet Feature für mich persönlich eines der Wichtigsten in unserem Conga Saugroboter Test. Hat man das eingerichtet, geht er dann auch tatsächlich nicht mehr dort hin.</p>
<h2><strong>Sicherheit geht vor!</strong></h2>
<p>Auch im Conga 9090 AI Test Footage sieht man das sehr gut, wie der markierte Teppich gemieden wird. Einziger Wermutstropfen daran ist, dass, wenn der Conga gerade eine Karte erstellt oder sich im Orientierungsmodus befindet, er entsprechend nicht auf die Sperrgebiete achtet. Hier muss man dann natürlich ein kontrollierendes Auge auf den Roboter haben. Dennoch ist es für mich das wichtigste Feature und meiner Meinung nach auch der Hauptgrund, warum ich diesen Roboter einem älteren vorziehen würde.</p>
<p>Einfach weil ich diesem hier mitteilen kann, was er soll und was nicht. Und das wiederum bedeutet, dass ich nicht die ganze Wohnung umräumen muss und alles auf den Roboter anpassen muss, sondern ich den Roboter auf die Wohnung anpassen kann. Entsprechend kann ich Problempunkte und Gefahren im Vorfeld schon eliminieren und muss mir dann nicht mehr so viel Gedanken machen, wenn das Ding mal unterwegs ist und ich kein Auge drauf haben kann.</p>
<h2><strong>Problem-App?</strong></h2>
<p>Dennoch gibt es natürlich auch Nachteile an dem Cecotec Saugroboter und das ist meiner Meinung nach vor allem die App. An sich wirkt das alles in unserem Conga 9090 AI Test erst mal ziemlich gut. Man kann bis zu fünf Karten speichern, man kann das Haus in Zimmer aufteilen und ihn gezielt in bestimmte Zimmer schicken. Auch kann man einen Reinigungsplan erstellen &amp; entscheiden wann er welches Zimmer wie oft reinigen soll. Man kann verschiedene Reinigungsmodi einstellen. Man kann dem Roboter alles Mögliche beibringen, zum Beispiel welche Böden man hat oder ob man Haustiere hat usw. und so fort. Und ja, man kann den Sauger sogar manuell steuern. Insgesamt ist das gemessen an der Preisklasse meiner Meinung nach schon recht ordentlich. Was man dafür aber mitbringen muss, ist Zeit.</p>
<h2><strong>Der Haken an der Sache</strong></h2>
<p>Nachteil der App ist in unserem Conga Saugroboter Test nämlich, dass sie nicht die schnellste ist. Gemeint sind da einmal die Ladezeiten, natürlich aber auch die Ersteinrichtung, die in unserem Test schon ein bisschen gedauert hat. Da einfach mehrere Anläufe nötig waren, um die Verbindung zum WLAN auf die Beine zu stellen. Hat man es dann bis zur Bedienoberfläche geschafft, muss man leider noch ein bisschen weiter geduldig sein, denn die Übersetzung ist in weiten Teilen nicht sonderlich gut gelungen, wodurch man zu Beginn etwas Trial and Error vor sich hat, bis man halt alles so hinbekommen hat, wie man es gerne hätte.</p>
<p>Zudem lässt auch die Bedienbarkeit in unserem Conga 9090 AI Test etwas zu wünschen übrig, zum Beispiel wenn man Räume abgrenzen oder Sperrgebiete festlegen möchte, ist das ein bisschen hakelig und einfach nicht so schön gemacht. Viele Darstellungsweisen sind ebenfalls nicht so schick. Ihr seht, an der App kann man was aussetzen. Unterm Strich sei aber relativierend dazu gesagt: Es funktioniert im Grunde. Man muss nur ein bisschen Zeit sich nehmen und ein bisschen fummeln. Mit ein bisschen Geduld kriegt man alles auf die Reihe.</p>
<h2><strong>Unsere Saug- und Wischergebnisse!</strong></h2>
<p>So, nun ist das natürlich eine super Sache, wenn sich der Cecotec Saugroboter durch die Wohnung manövrieren kann, ohne alles zu zerstören. Aber das nützt uns natürlich alles nix, wenn er den Dreck nicht wegbekommt. Deswegen kommen wir in unserem Conga Saugroboter Test jetzt zu unserem nächsten großen Part und das sind die Saug- und Wisch-Ergebnisse. Starten wollen wir hier mit dem Saugen auf Hartböden und was wir hier gemacht haben, um einen ersten Eindruck zu bekommen, ist erst mal ein bisschen Cappuccino Pulver in unserem Testareal zu verteilen und das Ergebnis konnte sich erst mal sehen lassen.</p>
<p>Es deutete sich schon an, dass wir hier wahrscheinlich über 90% liegen und im Praxisteil von unserem Conga 9090 AI Test, in dem wir dann Cappuccino, Pulver, Leinsamen und Quinoa Pops in unserem Testareal verteilt haben, hat sich das Ganze dann auch bestätigt. Hier sind wir auf 92% im Ergebnis gekommen.</p>
<p>Grund dafür, dass es sich nicht noch näher an die 100% anlehnt, ist vor allem die Reinigung in den Ecken. Hier ist es so, dass die runden Robotermodelle generell Probleme haben. Das war aber auch schon früher so, also wenn ihr euch jetzt den alten Medion bei uns noch mal anguckt, der hat das auch nicht so viel besser hinbekommen. Dem entgegen schaufelt aber die kleine Kantenbürste die Ränder ganz gut frei, sodass man sagen kann, dass abgesehen von den Ecken eigentlich die Fläche ganz gut sauber geworden ist. Wir haben übrigens diesen und auch alle nachfolgenden Abschnitte auf der höchstmöglichen Saugstufe durchgeführt, einfach um das bestmögliche Ergebnis mit diesem Roboter zu erzielen.</p>
<h2><strong>Schwieriges Material &amp; Alltagsprobleme</strong></h2>
<p>Weiter geht es mit der nächsten Stufe. Wir sind weiterhin auf Hartböden unterwegs und diesmal haben wir Katzenstreu und Cornflakes verteilt. Und zwar um etwas größere Kornstärke noch mal zu haben mit den Cornflakes und ein bisschen schwereres Material eben über das Katzenstreu. Im Ergebnis hat der Saugroboter den etwas erhöhten Schwierigkeitsgrad sauber gemeistert. Auch hier haben wir ein Ergebnis von 92% erzielt. Damit kann man meines Erachtens zufrieden sein. Und zum Vergleich: Der Medion hat den gleichen Test mit 84% abgeschlossen, was ich ehrlich gesagt für so einen alten Roboter gar nicht so schlecht finde. Dennoch muss man sagen, der Medion kann halt mit einem modernen Saugroboter und dann auch noch aus einer höheren Preisklasse im Ergebnis einfach nicht mithalten.</p>
<p>So, und dann wollten wir noch ein paar kleine Alltagsprobleme in unseren Conga 9090 AI Test mit einbauen und dafür haben wir ein paar leichte Materialien, sprich Flusen, Fussel, Wollmäuse, etwas in die Richtung in unserem Testareal verteilt. Einfach weil das etwas ist, was meiner Erfahrung nach häufig vorkommt und sich halt eben häufig in Haushalten bildet. Unterm Strich kann man sagen, dass es für den Roboter überhaupt gar kein Problem, das haut er einfach weg, solange das Zeug nicht zu groß ist, dass es die Öffnung verstopft oder in irgendeiner Ecke fliegt, dass er dann nicht mehr drankommen kann, ist das für ihn keine große Herausforderung.</p>
<h2><strong>Saugen auf Teppich</strong></h2>
<p>Kommen wir zur nächsten Stufe in unserem Conga 9090 AI Test und das ist “Saugen auf Teppich”. Hier haben wir wieder auf höchster Stufe gearbeitet und haben vorab in den Teppich Leinsamen eingearbeitet. Das heißt, wir haben die nicht nur draufgelegt, sondern wir haben die da auch versucht, so ein bisschen reinzudrücken. Das hat sich im Endeffekt als große Herausforderung dargestellt, denn der Teppich, den wir benutzt haben, ist fast schon hochflorig und auch so ein bisschen buschig, sodass sich die ganzen Leinsamen da richtig drin festkrallen.</p>
<p>Im Ergebnis hat man das dann auch gemerkt. Der Conga ist hier nur auf 65% gekommen, dem entgegen der Medion aber auf 45%. Das ist natürlich deutlich weniger, aber ein bisschen einordnen muss man es schon. Ich persönlich bin der Meinung, ich finde das Ergebnis an sich passabel vom Conga. Aber der wirbt ja damit, dass er 10.000 Pascal Saugleistung hat, sprich doppelt oder dreifach so viel Saugleistung wie die meisten anderen Geräte. Und da bin ich echt der Meinung, da hätte das Ergebnis vielleicht ein bisschen besser sein können.</p>
<h2><strong>Wie sieht es mit Tierhaaren im Conga 9090 AI Test aus?</strong></h2>
<p>Wir gehen in unserem Test weiter zur nächsten Stufe, bleiben auf dem Teppich, verändern aber das Material, nämlich sind jetzt Tierhaare an der Reihe. Auch hier haben wir das Material wieder in den Teppich eingearbeitet und es ist der Teppich, den wir vorher auch benutzt haben. Das heißt fast schon hochflorig und auch ein bisschen buschig, so von der Machart. Vom Ergebnis her hat uns der Conga dann hier doch gezeigt, dass ein bisschen Saugleistung in ihm steckt. Da ist er relativ einfach mit klar gekommen. Man muss aber auch so ein bisschen relativierend dazusagen, das liegt auch daran, dass er eine Walze hat.</p>
<p>Wenn man sich dementgegen den Medion mal anguckt, der da echt Probleme hat, dann ja, der wird eine schwächere Saugleistung haben. Das haben wir auch schon vorher im Conga 9090 AI Test so ein bisschen erlebt. Aber es ist halt auch ein günstiges Modell ohne Walze und nur mit Saugleistung, mit purer Saugleistung aus einem solchen Teppich was rauszuholen, was sich da auch so ein bisschen drin verkeilt hat, ist halt tatsächlich eine schwierige Aufgabe. Also, unterm Strich hat der Conga das ganz gut gemacht. Aber auch hier muss man die Saugleistung ein bisschen relativieren.</p>
<h2><strong>Ist der Robo auch “salonfähig”?</strong></h2>
<p>In der nächsten Conga 9090 AI Test Stufe geht es dann um etwas, was wir alle kennen und lieben, nämlich lange Haare, die sich um irgendwas drum wickeln. Und auch hier beim Conga muss man sagen, längere Menschen oder Tierhaare wickeln sich selbstverständlich leicht um die Walze. Solange es nicht zu viel wird, ist das grundsätzlich kein Problem. Aber wenn man wie in unserem Conga Saugroboter Test quasi einen Friseursalon simuliert und richtig viele Haare auf den Boden packt, wird die Walze irgendwann blockiert. So oder so wird sich aber auch bei wenigen Haaren auf dem Boden mit der Zeit an den Seiten der Walze einiges drum wickeln, sodass man irgendwann aktiv werden muss, um diese Haare halt zu entfernen. Da bleibt einem leider nichts anderes übrig.</p>
<p>Im Endeffekt ist es aber ein generelles Problem, weil die meisten dieser Geräte nun mal eine Walze haben. Und selbst wenn der Roboter keine Walze hat, so wie der Medion, dann ist das Problem nicht weg. Stattdessen wickelt sich nämlich witzigerweise alles um die Kantenbürste in dem Fall und dadurch wird das Problem im Endeffekt nur verlagert. Also summa summarum kommt ihr nicht drum rum, zwischendurch mal Haare zu fummeln oder mit diesem kleinen Reinigungswerkzeug da mal weit zu gehen und die Haare zu zerschneiden, um sie aus der Walze rauszubekommen.</p>
<h2><strong>Wischen mit besonderer Technik</strong></h2>
<p>So, im nächsten Areal von unserem Conga 9090 AI Test wollen wir uns vom Saugen entfernen und anfangen mit dem Wischen. Und der erste Punkt, den wir anfassen wollen, ist die konkrete Fleckenentfernung. Also sprich, wenn man zum Beispiel Säfte, Kaffee, Tee oder was auf dem Boden hat, man hat eingetrocknete Flecken. Und wie kommt der Cecotec Saugroboter damit klar? Und im Endeffekt muss man dazu sagen: dickflüssiger Saft, Ketchup, solche Sachen, alles, was den Untergrund irgendwie ein bisschen glitschig oder cremig macht, ist im Endeffekt die Grenze für den Conga. Aber auch für alle anderen Wischroboter, weil die Räder anfangen durchzudrehen. Entsprechend können die sich dann nicht mehr bewegen oder zumindest nicht mehr gezielt bewegen und kommen natürlich dann auch irgendwie nicht dort an, wo sie ankommen sollen und schaffen auch nicht das, was sie schaffen sollen.</p>
<p>Solange sich der Untergrund aber befahren lässt, kommt zumindest der Conga mit eingetrockneten Flecken ziemlich gut zurecht. Hier hatte er einfach den Vorteil, dass sein Hintern wackelt, also sprich er dieses Wischkonzept hat mit diesem vor und zurück. Das sorgt dafür, dass der Boden zumindest ein bisschen geschrubbt wird. Ich will das schon gar nicht schrubben nennen. Das ist ein bisschen viel, aber es passiert ein bisschen was, anstatt dass das Tuch einfach nur hinter sich hergezogen wird. Und im Ergebnis ist es dann halt auch ein bisschen effektiver von der Reinigung her. Aber ein bisschen relativieren muss man es dann doch. Also um Welten besser als ohne Wischkonzept ist das jetzt nicht.</p>
<h2><strong>Wars das im Conga 9090 AI Test?</strong></h2>
<p>Neben eingetrockneten Flecken habe ich das Ganze auch noch mal mit Matsch schlieren auf dem Boden probiert. Das ist so ein Schmutz, den wir häufig im Haus haben, weil wir zwei Kinder haben. Und von daher habe ich auch so ein bisschen Gefühl dafür, was es heißt, diesen Schmutz zu entfernen. Und was soll ich sagen, im Endeffekt musste er da auch zweimal drüber. Man hat in unserem Conga Saugroboter Test schon das Gefühl, dass er ein bisschen effektiver ist als zum Beispiel der Medion, wenn man den jetzt mal wieder in den Vergleich zieht als älteres und deutlich günstigeres Modell, der halt den Mopp nur hinter sich herzieht.</p>
<p>Aber unterm Strich brauchen im Endeffekt beide lediglich so ich sage mal zwei Züge über eine Stelle und dann ist es mehr oder weniger sauber. Also im Endeffekt nette Sache, dass man diesen wackelnden Hintern hat, aber einen Riesenunterschied macht es schlussendlich auch nicht.</p>
<h2><strong>Gutes Gerät, das nicht unbedingt auf dem Teppich bleiben sollte</strong></h2>
<p>Kommen wir zum Abschluss, kommen wir zum Fazit von unserem Conga 9090 AI Test. Und was soll ich sagen? Gemessen an der Preisklasse ist das meines Erachtens ein solides Gerät geworden. Es gibt ein paar Marketingaussagen, an denen störe ich mich ein bisschen. Also 10.000 Pascal Saugleistung? Na ja, also da hätte ich mir auf dem Teppich tatsächlich ein bisschen mehr erwartet. Dazu kommt noch die Teppicherkennung, das hatte ich vorhin noch vergessen. Die funktioniert mal und dann funktioniert sie auch mal wieder nicht. Dann soll das Gerät ja auch sehr kleine Objekte erkennen können. Ja, was soll ich sagen, habe ich in unserem Conga Saugroboter Test ein bisschen anders erlebt. Und dann natürlich die App und das kürze ich mal so ab: Da ist viel Verbesserungspotenzial.</p>
<p>Das allerdings war&#8217;s auch schon mit den Negativpunkten, zumindest aus meiner Sicht. Denn im Großen und Ganzen passt es. Wir haben gute Reinigungsergebnisse gesehen, wir haben eine solide Navigation und ja, summa summarum auch eine gute Hindernis und Objekterkennung. Der Ausstattung und Funktionsumfang passt ebenfalls und ist meines Erachtens an einigen Stellen schon über dem, was ich in so einer Preisklasse erwarten würde. Und wenn ich als Kunde jetzt auf der Suche bin nach einem Saugroboter in diesem Preissegment, dann wäre ich mit dem Conga meines Erachtens gut bedient. Zumindest wenn ich nicht ganz so viel Teppichboden habe und ein bisschen Zeit und Geduld habe für die Abnutzung.</p>
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