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Nano Boy Pocket Test | Mehr Nano geht nicht!

39,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 11. November 2023 13:32

Beschreibung

Der Nano Boy Pocket Test – Genau, das von Jaimie Jacobs

Wer bei unserem Nano Boy Pocket Test an die nĂ€chste Generation von miniaturisierten Handheld-Konsolen denkt, die man nur mit Pinzetten bedienen kann, liegt glĂŒcklicherweise falsch. Hier geht es in erster Linie tatsĂ€chlich nur um das Smart Wallet von Jaimie Jacobs. Ob euch dieses Wallet zum Player macht oder fĂŒr euch das Game Over bedeutet, erfahrt ihr hier!

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Press Start im Nano Boy Pocket Test

Der Start unseres Tests gebĂŒhrt wie immer als erstes dem Überblick zum Produkt, bevor wir in die praktische Testphase ĂŒbergehen! Dieses Slim Wallet besitzt zwar kein geschlossenes Kartenfach, geht aber dennoch von der Bauart her eher in Richtung eines klassischen Kartenetuis. DafĂŒr sprechen die recht klein gehaltenen Abmessungen mit 8,6 mal 5,8 Zentimetern, die das Etui nur wenig grĂ¶ĂŸer als eine EC-Karte sein lĂ€sst. Zudem ist das Wallet ungefĂ€hr 1,8cm tief, Ă€hnlich wie die meisten anderen Kartenetuis auch. Im Jaimie Jacobs Nano Boy Pocket haben bis zu 13 Karten Platz, wovon zwölf im unteren Bereich sowie eine weitere Oberhalb im Hauptkartenfach eingesteckt werden können. Hier ist auch der Platz fĂŒr Geldscheine, denn ein Scheinfach sucht man beim Nano Boy vergebens. Als kleines Trostpflaster gibt es dafĂŒr ein MĂŒnzfach, in welches allerdings nicht viele MĂŒnzen reinpassen. DafĂŒr ist es kompakt und wie wir finden recht gut zugĂ€nglich.

Der Nanoboy hat keinen starren Rahmen wie viele andere Slim Wallets, stattdessen werden die Karten durch ein Elastik mit speziellem Ausleierschutz aus Deutschland gehalten. Pflanzlich gegerbtes Leder aus Italien bildet den Grundstoff fĂŒr die ĂŒbrigen Teile der Geldbörse. Farblich haben wir uns in unserem Nano Boy Pocket Test fĂŒr die Variante „Carbon“ entschieden, wobei es viele weitere Farben zur Auswahl gibt wie beispielsweise cognac, dunkelbraun oder rot. DarĂŒber hinaus gibt es den Nano Boy auch als „Mini Wallet“, in der er richtig klein und dafĂŒr auf das absolute Minimum beschrĂ€nkt ist. Den gibt es dann auch in „vegan“, also ohne tierische Stoffe. Man kann also sehen, dass die Auswahl auf jeden Fall recht groß ist. FĂŒr jeden Geschmack sollte also was dabei sein!

Nano Boy Pocket Test – Schutzkarten im Coop Modus

Um ungewollten Zugriff auf die Karten zu verhindern, bietet die Mini Geldbörse an sich leider keinen Schutz vor nicht gewollten NFC-Abbuchungen, die das kontaktlose bezahlen möglich machen. Hier haben wir daher eine RFID-Blocking-Karte nachgerĂŒstet. Auch wenn sie einen Kartensteckplatz einnimmt, bietet sie einen Schutz fĂŒr den ganzen Stapel. Wie auch die meisten anderen Smart Wallets in unseren Test kommt der Nano Boy in einer ansprechenden Box, die unserer Meinung nach durchaus auch als Geschenkverpackung geeignet ist.

Ready, Set, Go!

Soweit zu den Infos in unserem Nano Boy Pocket Test. Kommen wir nun zum ersten Teil unseres Praxistests, in dem es um die Funktion und Bedienung geht. Das MĂŒnzfach bringt dabei keine Neuerungen mit sich. Das Fach wird per Druckknopf geöffnet und geschlossen und hĂ€lt die MĂŒnzen, wie man es von einer herkömmlichen Geldbörse kennt! Die Karten werden hingegen etwas anders bedient. Im unteren Fach werden die Karten durch das Elastik gehalten. Herausholen kann man sie durch einen Mechanismus mit Zugband. Das Band Ă€hnelt haptisch und optisch einem Auto-Sicherheitsgurt und lĂ€sst den ganzen Kartenstapel hervorkommen. Dann fĂ€chert man die Karten etwas auf, entnimmt die gewĂŒnschte Karte und drĂŒckt den Stapel einfach wieder zurĂŒck in den Jaimie Jacobs Nano Boy Pocket. Damit es im tĂ€glichen Gebrauch noch etwas schneller geht, kann man die meistgenutzte Karte oberhalb des Zugbandes im Hauptkartenfach aufbewahren. So hat man die EC- oder Kreditkarte zĂŒgig zur Hand, wenn es ans bezahlen geht.

Und hier noch ein Hinweis: Damit der Mechanismus in unserem Nano Boy Pocket Test optimal funktionieren konnte, mussten mindestens drei Karten im unteren Fach und eine im Hauptkartenfach aufbewahrt werden. Steckt man weniger Karten ein, fallen diese leicht raus und das wollen wir ja schließlich vermeiden. Geldscheine werden bei diesem Wallet oberhalb der Hauptkarte aufbewahrt. Das heißt, man muss diese zweimal falten, damit man sie platzieren kann. Wahlweise kann man die Scheine natĂŒrlich auch klein falten und im MĂŒnzfach aufbewahren.

Der Bosskampf

Wie bei den anderen Wallets auch orientieren wir uns im Praxisteil von unserem Nano Boy Pocket Test auf drei konkrete Fragen: “Verschleißen die Karten hier nicht schneller als in einem herkömmlichen Portemonnaie?”, “Kann ich vielleicht irgendwas daraus verlieren?” und “Wie lange dauert es, mich an das neue Portemonnaie zu gewöhnen?” Was die Verschleißfrage betrifft, so gibt es zwei Antworten. Einerseits muss man zugeben, dass es auch hier Reibung an den KartenoberflĂ€chen gibt. Andererseits sollten die dadurch entstehenden Gebrauchsspuren nicht stark genug ausfallen, dass es die Nutzung der Karten beeitrĂ€chtigt. FĂŒr die zweite Frage haben wir unseren altbewĂ€hrten SchĂŒtteltest gemacht und das Wallet in verschiedenen Lebenslagen mit maximaler Ungeschicklichkeit erprobt. Dabei ist nie etwas von alleine rausgefallen. Das Kleingeld ist durch Druckknopf am Fach sehr gut gesichert und die KartenfĂ€cher sind auch eine sichere Bank. Uns ist im Nano Boy Pocket Test jedoch aufgefallen, dass man beim Herausziehen der Hauptkarte die Scheine mit heraus ziehen kann. Darauf sollte man immer achten! Ist das Slim Wallet aber dicht, kann zumindest nichts entfleuchen.

Woran man sich vor allem gewöhnen muss, ist der Kartenmechanismus und das sehr klein geratene Scheinfach, wenn man es denn so nennen möchte. Um die Karten rauszuschieben, muss man an einer Lasche ziehen. Aber auch wenn man seine gewĂŒnschte Karte noch aus dem Stapel suchen muss, so kann man damit recht schnell einen intuitiven Umgang lernen. Deutlich schwieriger gestaltet sich im Nano Boy Pocket Test jedoch die Umgewöhnung bei den Geldscheinen, weil diese nĂ€mlich nur zusammengefaltet in das Hauptkartenfach eingesteckt werden können. Da dieses Fach recht klein ist, wird zum einen so die Mitnahme von Scheinen auf nur sehr wenige Exemplare begrenzt. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die Scheine durch das Einstecken der Karte in dieses Fach nach unten geschoben werden. In diesem Fall gestaltet es sich bisweilen etwas fummelig, einen Geldschein da raus zu holen, besonders wenn man etwas krĂ€ftigere Finger hat. Unserer EinschĂ€tzung dauert eine Eingewöhnung demnach etwa zwei Wochen. Entweder ist man dann damit zufrieden und kann damit umgehen oder es wird halt nie was.

Stats & Gear

Neben der Handhabung macht das Wallet in unserem Nano Boy Pocket Test auch in Sachen Tragekomfort eine gute Figur. NatĂŒrlich liegt das vor allem an den kleinen Abmessungen, die einem herkömmlichen Portemonnaie einfach deutlich ĂŒberlegen sind. Verglichen mit anderen Slim Wallets wie beispielsweise dem I-Clip, kann der Nano Boy gut mithalten und auch gewichtstechnisch ist die Jaimie Jacobs Geldbörse mit 27g ein absolutes Leichtgewicht. Im Tragetest schneidet er dementsrechend recht gut ab. In eng anliegenden Hosen ist das Wallet zwar spĂŒrbar aber keinesfalls aufdringlich. Auch die verwendeten Materialien tragen sich angenehm. Einzig beim fehlenden Rahmen sind wir uns nicht ganz einig. Einerseits trĂ€gt es sich dadurch noch einen ticken angenehmer, andererseits sind die oberen KartenrĂ€nder ungeschĂŒtzt. Wir glauben zwar nicht, dass da im tĂ€glichen Gebrauch groß was passiert, aber ein etwas unsicheres GefĂŒhl hat man da schon.

Optisch wirkt der Jaimie Jacobs Nano Boy Pocket schlicht und schick. Die Verarbeitung ist gut gelungen, die NĂ€hte sehen gut aus und man kann keine offenkundigen Schwachstellen entdecken. Auch das Leder macht einen hochwertigen Eindruck, wobei auch dies sich mit der Zeit abnutzen wird. Dies ist jedoch bei so ziemlich allen Produkten dieser Art der Fall, sodass man Jaimie Jacobs keinen Vorwurf machen sollte!

Continue?

In unserem Test bekommt man ein Slim Wallet im niedrigen bis mittleren Preissektor, das recht minimalistisch aufgebaut ist. Kein Scheinfach, Kein Schutz vor NFC-Abbuchungen und kein Zubehör – Das wirkt schon ganz schön „basic“! Unterm Strich muss man aber sagen, dass Jaimie Jacobs seinen Job, eine schlanke Geldbörse zu liefern, an sich erfĂŒllt. Gut verarbeitet, kleine Abmessungen, geringes Gewicht – so muss es sein und so ist es auch! Wer glaubt, dass weniger mehr ist, der bekommt hier einen einfachen aber pfiffigen Karten-Mechanismus, schlank gemacht fĂŒr die Hosentasche. Wie wir finden: Gar nicht schlecht!



39,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 11. November 2023 13:32