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AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test | Einfach aber Top?

156,50 € 199,95 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2024 19:42

Beschreibung

AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse TestWas bietet der Markenhersteller?

Diesmal haben wir einen Airfryer aus dem Hause AEG unter die Lupe genommen. Wie immer starten wir mit einem kurzen Überblick zum Produkt und gehen auf die „Ausstattung und Technik“ in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test ein. Erster Wert auf den wir gucken müssen, ist das Fassungsvermögen. In diesem Fall haben 5,4 Liter. Das ist an sich erst mal recht durchschnittlich. Also ein relativ marktüblicher Wert.

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Was gibt’s sonst noch im AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test?

Weiter haben wir hier noch acht vordefinierte Programme, sogenannte „Presets“ mit dazu, die über den Touchscreen ausgewählt werden können. Natürlich kann man die Werte auch manuell anpassen. Bei der Temperatur hat man hier einen Bereich von 80 bis 200 Grad zur Verfügung. Das könnte natürlich etwas mehr sein, liegt aber ehrlich gesagt bei den meisten Heißluftfritteusen in diesem Bereich.

Die Abmessungen der AF6 sind mit 37 mal 29 Zentimetern und einer Tiefe von 39 Zentimetern relativ groß. Gemessen am Fassungsvermögen ist das aus unserer Sicht dennoch in Ordnung. Man sollte aber vorab ausmessen, ob man das Teil in der heimischen Küche auch unterkriegt. Sollte man die Fritteuse nach jedem Gebrauch wegräumen wollen, hat einem der Hersteller hier eine kleine Hilfe eingebaut. Nämlich findet man unten am Gerät ein paar Griffe für den leichteren Transport.

Als besonderes Feature gibt es dann noch eine Kabelaufbewahrung auf der Rückseite. Das haben tatsächlich nur die wenigsten Geräte. Von daher ein absoluter Pluspunkt im AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test. Und ansonsten hat der Hersteller glücklicherweise noch an die obligatorischen Anti-Rutsch-Füße, die in diesem Fall sogar ein wenig Absatz haben, wodurch das Gerät leicht erhöht steht. Das Stromkabel könnte mit ca. 95 Zentimetern vielleicht einen ticken länger sein, ist an sich aber absolut ausreichend. Und zum Abschluss von Ausstattung und Technik haben wir dann noch das Zubehör. Besonders viel ist das nicht! Aber immerhin gibt es neben Wanne und Garkorb noch ein Rezeptbuch mit insgesamt 8 Rezepten dazu.

Wie sieht es mit der Bedienung & Anwendung  aus?

Soweit zu den Infos rund um die AEG Heißluftfritteuse. Kommen wir nun zum Wesentlichen, nämlich zum praktischen Teil unseres AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test. Was wir uns hier als erstes anschauen wollen, ist der Umgang mit dem Gerät bzw. wie man es richtig bedient. Also, gehen wir das einmal zusammen durch: Zunächstmal stellt ihr die Fritteuse auf eine hitzebeständige Oberfläche und lasst dabei um das Gerät herum möglichst etwas Platz, damit die Wärme abstrahlen kann. Dann geht ihr los und reinigt vor dem ersten Gebrauch das Gerät einmal durch.

Zumindest die Einsätze solltet ihr einmal abspülen bzw. durchwischen. Wenn alles abgetrocknet ist, kommt der Stecker in die Dose und die Bedienung kann beginnen. Ihr drückt den An-Knopf und habt nun die Wahl: Entweder ihr wählt eines der acht vordefinierten Programme aus oder ihr gebt über die Hoch- und Runter-Tasten Temperatur und Zeit individuell ein. Die Temperatur reicht dabei – wie schon erwähnt – von 80 bis 200 Grad und lässt sich in 5 Grad Schritten einstellen.

Der Timer lässt sich in Ein-Minutenschritten bis hoch auf 60 Minuten drehen. Bei all diesen Einstellungen könnt ihr übrigens auch gedrückt halten, um die Werte schneller durch zu skippen. Habt ihr eure Einstellungen getätigt, drückt ihr auf den Start-Knopf, um die Heißluftfritteuse in Gang zu setzen. Im Grunde funktioniert das alles recht einfach. Das Einzige, was etwas nervt ist, dass Temperatur und Zeit nicht immer sichtbar sind, sondern im Wechsel angezeigt werden. Aber im Endeffekt ist das nur ein Abzug in der B-Note.

Was schlagen sich hier die Presets?

Soviel zum Thema Bedienung, doch bevor wir jetzt zum Kochen kommen, vielleicht noch ein paar Worte zum Thema „Presets“. Diese „vordefinierten“ Programme sind grundsätzlich gute und hilfreiche Werte, an denen man sich erstmal orientieren kann. Aber: Verlasst euch nicht zu sehr darauf. Der Hersteller selbst schreibt in der Bedienungsanleitung bei den Garempfehlungen, dass es sich bei Temperaturen und Garzeiten lediglich um „Richtwerte“ handelt. Einfach weil, die Zutaten in Menge und Qualität variieren können. In diesem Sinne: Macht ab und zu mal auf, schaut rein, wie das Gargut aussieht und passt die Einstellungen gegebenenfalls nochmal an.  So haben wir es in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test auch gemacht. Denkt einfach daran, dass die Presets grundsätzlich nur grobe Richtwerte sind.

Wie sind die Kochergebnisse in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test?

Passt man die Einstellungen nach Bedarf an und hat sein Essen im Blick, kommt man auf jeden Fall auf gute Kochergebnisse. Das kann man im Großen und Ganzen auf schon sagen. An sich richtig gut.

Die Pommes wurden außen knusprig und innen zart. Man muss etwas aufpassen, dass sie nicht zu trocken werden und zwischendurch sollte man auch mal gut durchschütteln, und zwar besonders dann, wenn man die Wanne recht voll hat. Aber grundsätzlich erhält man ein gutes, schmackhaftes Ergebnis. Und dasselbe gilt übrigens auch für Chicken Nuggets. Wie immer haben wir es auch mit Wings ausprobiert. Auch in diesem Fall haben wir ein optisch schönes Ergebnis. Hier war alles durchgegart und geschmacklich gut.

Gemüse ist bei diesen Fritteusen immer so eine Sache. Die heiße Luft trocknet es super schnell aus und dann brennt es sehr leicht an. Unser Tipp: Dinge, die ihr normalerweise im Topf macht, sollten auch im Topf bleiben. Soll es dementgegen zum Beispiel ein Grillgemüse sein, kann man das schon machen, man muss aber definitiv mit etwas Öl arbeiten. So haben wir das auch in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test gemacht und dann wird’s auch richtig gut! Natürlich sollte man den Garzustand gut überwachen und ggf. mit den Temperaturen spielen. Aber dann sollte das passen! Backen ist dagegen einfacher als erwartet und klappt ziemlich gut. Die Muffins, die wir uns gemacht haben waren auf jeden Fall überzeugend. Gut aufgegangen, außen fest genug und innen schön fluffig und durch!

Hört sich ja gut an aber was ist nun hier der „Clou“?

Insgesamt muss man relativierend dazu sagen, dass unter den vielen Heißluftfritteusen, die wir bislang getestet haben, keine dabei war, die beim Kochen versagt hat. Im Gegenteil: Die Ergebnisse waren bei allen Geräten gut bis sehr gut und lagen in der Regel auch ziemlich dicht beieinander. So war auch die Erkenntnis hier in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test.

Der eigentliche „Clou“ bei diesen Airfryern soll ja eigentlich sein, dass man sein Essen damit „gesünder“ zubereiten kann. Zumindest werben die Hersteller fleißig damit, und im Endeffekt muss man sagen: Das stimmt auch! Dadurch, dass wir das Gargut nicht mehr in Fett baden sondern an heißer Luft garen, haben wir ganz einfach weniger Fett am Produkt und entsprechend einen etwas gesünderen Ansatz.

So weit so gut, aber wie sieht es mit der Handhabung aus? Ist die Anwendung einer solchen Heißluftfritteuse denn überhaupt umgänglich? – Grundsätzlich kommt das sehr auf das jeweilige Gerät an. Die AEG Fritteuse kommt mit einer „Schublade“, bestehend aus Wanne und Garkorb. Eine solche Lade hat grundsätzlich erstmal den Vorteil, dass man das Gargut so leichter wenden kann, als in einem herkömmlichen Backofen. Da die Lade in diesem Fall gemessen am Fassungsvermögen allerdings recht viel auf die Waage bringt, muss man sich beim Wenden doch ein bisschen anstrengen oder man benutzt halt beide Hände, das ist dann doch ein wenig angenehmer.

Sonst noch was?

Man kann zwar den Garkorb über den Knopf von der Wanne lösen, wodurch es gewichtsmäßig deutlich leichter wird. Dadurch entsteht aber das Problem, dass man Krümel sehr leicht in der Küche verteilt. Lässt man Wanne und Garkorb stattdessen zusammen, kann man von dem Vorteil profitieren, dass die Wanne weit genug nach oben geschlossen ist, sodass beim Schütteln die Küche im Normalfall nichts abbekommen sollte. Ansonsten haben wir in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test noch festgestellt, dass das Gerät stoppt, wenn man die Lade entnimmt. Das ist natürlich hilfreich und macht die Handhabung noch ein wenig bequemer.

Was die Lautstärke betrifft, so ist die AF6 mit um die 67 Dezibel in unserem Test leider eines der lauteren Geräte. Etwas besser sieht es dagegen bei der Hitzeentwicklung aus. Im oberen Teil der Heißluftfritteuse wird es höchstens lauwarm und auch das Display lässt sich gut bedienen, weil es sich nicht zu sehr aufheizt. Lediglich beim Griff müssen wir ein bisschen meckern. Dieser bleibt zwar an sich kühl, ist aber nicht weit genug von der Lade weg, wodurch man ein bisschen aufpassen muss, dass man ihn nicht zu „lachs“ anfasst, weil man sonst mit der Handoberseite an die heiße Lade kommt. Das ist zwar im Großen und Ganzen nicht der Rede wert, aber: Erneut ein kleiner Abzug in der B-Note.

Alles zur Verarbeitung & Reinigung im AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test

Was die Verarbeitung angeht, haben wir hier für ein mittelpreisiges Gerät ein ziemlich gutes Ergebnis. Spaltmaße sind bei der AEG Fritteuse nahezu kein Thema, alles wirkt stimmig und passend zusammengesetzt. Das Display ist gut eingefasst und macht einen sauber verarbeiteten Eindruck, und auch der „gebürstete“ Edelstahl-Look scheint gut umgesetzt und macht optisch was her. Und damit nicht genug: Auch die von uns häufig monierte Schutzkappe für den Garkorbauslass sieht deutlich besser aus, als bei den meisten anderen Geräten. Auf jeden Fall sitzt da nicht so übermäßig viel Bewegung drin und man hat einfach ein bisschen mehr Vertrauen, dass es nicht sofort kaputt geht.

Geht es an die Reinigung der Fritteuse, sollte man das Gerät zunächst soweit abkühlen lassen, dass ein sicherer Umgang damit möglich ist. Danach hatten wir es in unserem AEG AF6 1 6ST Heißluftfritteuse Test eigentlich ziemlich einfach, denn sowohl der Garkorb als auch die Wanne dürfen in die Spülmaschine. Das Gehäuse behandelt man am besten mit einem feuchten Tuch.

Was ist nun das Fazit?

Nach unserem Test stellen wir fest, dass man mit diesem Gerät von AEG eine Heißluftfritteuse der mittleren Preisklasse bekommt, die alles in allem eine solide Leistung abliefert. Klar: Ein paar Abzüge in der B-Note haben wir festgestellt und auch sind wir der Meinung, dass in dieser Preisklasse bei Features und Zubehör die ein oder andere Draufgabe sicher vertretbar gewesen wäre. Dementgegen haben wir aber gute Kocherergebnisse, ein gut verarbeitetes Gerät und eine solide Basis an Ausstattung und Technik. Wer auf der Suche ist nach einer Heißluftfritteuse, die schon ein bisschen wertiger gemacht ist, als die eher günstigen Geräte, der bekommt mit der AF6 eine solide Basis ohne viel Schnick-Schnack.



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