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Cecofry Experience 6000 Test | Einfach & gut?!

79,10 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2024 13:43

Beschreibung

Cecofry Experience 6000 Test – Was bietet Cecotec?

Heute haben wir einen Airfryer von einer noch recht unbekannten Marke unter die Lupe genommen. Undzwar Cecotec. Wie sich dieser Airfryer so schlÀgt und was ihr sonst noch von dem GerÀt erwarten könnt erfahrt Ihr hier in unserem Cecofry Experience 6000 Test!

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Das Drumherum im Cecofry Experience 6000 Test

Die Cecofry Heißluftfritteuse kommt mit einer Leistung von 1700 Watt und verfĂŒgt ĂŒber ein Fassungsvermögen von ca. 6 Litern, also ein relativ marktĂŒblicher Wert. Weiter haben wir im Cecofry Experience 6000 Test neun vordefinierte Programme, sogenannte „Presets“. Die können ĂŒber den Touchscreen ausgewĂ€hlt werden. NatĂŒrlich kann man die Werte auch individuell einstellen, was man im Falle der Cecofry sogar abspeichern kann, nĂ€mlich ĂŒber ein eigens dafĂŒr vorgesehenes „DIY-Preset“.

Bei der Temperatur hat man hier einen Bereich von 80 bis 200 Grad zur VerfĂŒgung. Das könnte natĂŒrlich etwas mehr sein, liegt aber ehrlich gesagt bei den meisten Heißluftfritteusen in diesem Bereich.

Abmessungen und co. im Cecofry Experience 6000 Test

Die Abmessungen der Cecofry sind mit 30 mal 28 Zentimetern und einer Tiefe von 36 Zentimetern recht klein. Gemessen am Fassungsvermögen hat man hier wirklich ein recht kompaktes GerĂ€t, das man in der KĂŒche eigentlich ganz gut unterkriegen sollte. Wenn man die Fritteuse dennoch nach dem Gebrauch wegrĂ€umen möchte, findet man Transportgriffe unten am GerĂ€t.

Besondere Features gibt es bei der Cecofry im Grunde nicht. Auch Zubehör sucht man vergebens. Abgesehen von Wanne und Gittereinsatz gibt’s im Cecofry Experience 6000 Test nichts zu sehen. Gedacht hat der Hersteller glĂŒcklicherweise noch an die obligatorischen Anti-Rutsch-FĂŒĂŸe. Das Stromkabel könnte mit ca. 75 Zentimetern durchaus etwas lĂ€nger sein, ist aber großen und ganzen ausreichend. Unterm Strich kann man sagen, ist das GerĂ€t in Sachen Ausstattung und Technik relativ „Basic“ gehalten.

Bedienung & Anwendung

Soweit zu ein paar allgemeinen Infos aus dem Cecofry Experience 6000 Test. Kommen wir nun zum Wesentlichen, nÀmlich zu unserem Praxistest. Was wir uns hier als erstes anschauen wollen, ist der Umgang mit dem GerÀt bzw. wie man es richtig bedient. Also, gehen wir das einmal zusammen durch:

ZunĂ€chstmal stellt ihr die Heißluftfritteuse auf eine hitzebestĂ€ndige OberflĂ€che und lasst dabei um das GerĂ€t herum möglichst etwas Platz, damit die WĂ€rme abstrahlen kann. Dann geht ihr los und reinigt vor dem ersten Gebrauch das GerĂ€t einmal durch. Zumindest die EinsĂ€tze solltet ihr einmal abspĂŒlen bzw. durchwischen. Wenn alles abgetrocknet ist, kommt der Stecker in die Dose und die Bedienung kann beginnen.

Ihr drĂŒckt den An-Knopf und habt nun die Wahl: Entweder ihr wĂ€hlt ĂŒber die MenĂŒtaste eines der neun vordefinierten Programme aus oder ihr gebt ĂŒber die Hoch- und Runter-Tasten Temperatur und Zeit individuell ein. Die Temperatur reicht dabei – wie schon erwĂ€hnt – von 80 bis 200 Grad und lĂ€sst sich in 5 Grad Schritten einstellen. Der Timer lĂ€sst sich in Ein-Minuten-Schritten bis hoch auf 60 Minuten drehen. Bei all diesen Einstellungen könnt ihr ĂŒbrigens auch gedrĂŒckt halten, um die Werte schneller durch zu skippen.

Habt ihr eure Einstellungen getĂ€tigt, drĂŒckt ihr auf den Start-Knopf, um die Heißluftfritteuse in Gang zu setzen. Wenn ihr eure Werte jedoch ĂŒber das DIY-Preset abspeichern wollt, solltet ihr ein wenig anders vorgehen. NĂ€mlich solltet ihr in dem Fall erstmal das besagte DIY-Preset auswĂ€hlen, dann eure Werte einstellen und den Garprozess einmal starten. Die Werte werden dadurch automatisch hinterlegt.

Noch was zu den Presets

Soviel zum Thema Bedienung, doch bevor wir jetzt zum Kochen kommen, vielleicht noch ein paar Worte zum Thema „Presets“. Diese „vordefinierten“ Programme sind grundsĂ€tzlich gute und hilfreiche Werte, an denen man sich erstmal orientieren kann. Aber: Verlasst euch nicht zu sehr darauf. Der Hersteller selbst schreibt in der Bedienungsanleitung, dass es keine Garantie dafĂŒr gibt, dass die Presets immer passen. Einfach weil, die Zutaten in GrĂ¶ĂŸe und Form variieren können. In diesem Sinne: Macht ab und zu mal auf, schaut rein, wie das Gargut aussieht und passt die Einstellungen gegebenenfalls nochmal an. Einfach dran denken: Die Presets sind grundsĂ€tzlich nur grobe Richtwerte.

Es geht ans Kochen!

Entsprechend haben wir uns in unserem Cecofry Experience 6000 Test nicht zu sehr auf die vordefinierten Programme verlassen und im Zweifel lieber selbst nochmal nachjustiert. Und siehe da: Auf diese Weise werden die Kochergebnisse im Großen und Ganzen richtig gut!

Pommes werden außen knusprig und innen zart. Man muss etwas aufpassen, dass sie nicht zu trocken werden und zwischendurch sollte man auch mal gut durchschĂŒtteln, und zwar besonders dann, wenn man die Wanne recht voll gemacht hat. Aber grundsĂ€tzlich erhĂ€lt man ein gutes, schmackhaftes Ergebnis, da gibt’s nichts dran auszusetzen. Und dasselbe gilt ĂŒbrigens fĂŒr Chicken Nuggets. Dann haben wir es noch mit Wings ausprobiert. Hier haben wir ein optisch sehr schönes Ergebnis, alles durchgegart und geschmacklich gut.

GemĂŒse ist bei diesen Fritteusen so eine Sache. Die heiße Luft trocknet es super schnell aus und dann brennt es sehr leicht an. Unser Tipp: Dinge, die ihr normalerweise im Topf macht, sollten auch im Topf bleiben. Soll es dementgegen zum Beispiel ein GrillgemĂŒse sein, kann man das schon machen, man muss aber definitiv mit etwas Öl arbeiten. Auch sollte man den Garzustand gut ĂŒberwachen und ggf. mit den Temperaturen spielen, um vernĂŒnftige Ergebnisse zu bekommen.

Backen klappt dementgegen ziemlich gut. Wir haben es mit Muffins ausprobiert und was soll man sagen: Gut aufgegangen, außen fest genug und innen fluffig und durch!

Die Kochergebnisse aus dem Cecofry Experience 6000 Test

Insgesamt muss man aber relativierend dazu sagen, dass unter den vielen Heißluftfritteusen, die wir bislang getestet haben, keine dabei war, die beim Kochen versagt hat. Im Gegenteil: Die Ergebnisse waren bei allen GerĂ€ten gut bis sehr gut und lagen in der Regel auch ziemlich dicht beieinander. So auch hier bei dem GerĂ€t von Cecotec.

Der eigentliche „Clou“ bei diesen Heißluftfritteusen soll ja eigentlich sein, dass man sein Essen damit „gesĂŒnder“ zubereiten kann. Zumindest werben die Hersteller fleißig damit, und im Endeffekt muss man sagen: Das stimmt auch! Dadurch, dass wir das Gargut nicht mehr in Fett baden, sondern an heißer Luft garen, haben wir ganz einfach weniger Fett am Produkt und entsprechend einen etwas gesĂŒnderen Ansatz.

Das Handling

So weit so gut, aber wie sieht es mit der Handhabung im Cecofry Experience 6000 Test aus? Ist die Anwendung einer solchen Heißluftfritteuse denn ĂŒberhaupt praktikabel? Das kommt schon sehr auf das jeweilige GerĂ€t an. Die Cecofry kommt mit einer „Schublade“, bestehend aus Wanne und Gittereinsatz. Eine solche Lade hat grundsĂ€tzlich erstmal den Vorteil, dass man das Gargut so leichter wenden kann, als in einem herkömmlichen Backofen. Da die Lade bei der Cecofry Heißluftfritteuse gemessen am Fassungsvermögen auch noch relativ wenig auf die Waage bringt, muss man sich beim Wenden nicht so sehr anstrengen. Auch hilfreich ist, dass das GerĂ€t stoppt, wenn man die Lade entnimmt, was die Handhabung noch ein wenig bequemer macht.

Zur Wanne selbst kann man noch anmerken, dass diese weit genug nach oben geschlossen ist, sodass beim SchĂŒtteln das Gargut nicht so leicht rausfliegt. Interessant ist, dass anders als bei anderen GerĂ€ten sich der Gittereinsatz beim SchĂŒtteln relativ gut hĂ€lt. Es war sogar möglich, die Pommes ohne die Nutzung eines Löffels einfach rauszuschĂŒtten, ohne dass der Gittereinsatz rausfĂ€llt. Einziger Nachteil: Durch die relativ großen Fingeröffnungen im Gitter, kann es sein, dass Gargut unter den Gittereinsatz gerĂ€t. – So, und dann noch ein nettes Detail: Die tĂŒrkise Farbe am Griff ist nicht bloß zu Design-Zwecken, vielmehr handelt es sich dabei um eine Gummierung, die auch tatsĂ€chlich dazu beitrĂ€gt, dass sich der Grip deutlich verbessert.

LautstÀrke und Hitzeentwicklung

Was die LautstĂ€rke betrifft, so ist dieser Airfryer mit um die 60 Dezibel (bzw. vielleicht ein wenig darĂŒber, aber so um den Dreh) in unserem Test im Mittelfeld unterwegs. Bei der Hitzeentwicklung kann das GerĂ€t dagegen nicht so gut abschneiden. Der Griff bleibt zwar kĂŒhl und ist auch weit genug von der Lade weg, dass man sich nicht verbrennt, der Rest des GehĂ€uses wird im Betrieb aber sehr warm und an einigen Stellen sogar heiß. Insbesondere im unteren Bereich des GerĂ€tes muss man schon sehr aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Auch das Display wird im Betrieb warm, die Bedienbarkeit wird dadurch aber nicht beeintrĂ€chtigt.

Verarbeitung & Reinigung

Was die Verarbeitung angeht, kann man fĂŒr ein GerĂ€t in dieser Preisklasse eigentlich nicht meckern. Die Spaltmaße sind an einigen wenigen Stellen etwas unpassend, im Großen und Ganzen ist die Heißluftfritteuse aber stimmig zusammengesetzt. Etwas unschön sind dagegen ein paar „Macken“ an den ÜbergĂ€ngen. Das Display ist demgegenĂŒber aber gut eingefasst und wirkt sauber verarbeitet. Ebenso der glatte Kunststoff, der das GerĂ€t umschließt. Unterm Strich sind die wenigen Negativ-Punkte eher unauffĂ€llig. Gemessen an der Preisklasse finden wir das auf jeden Fall grundsĂ€tzlich vertretbar.

Geht es an die Reinigung des Airfryers, sollte man das GerĂ€t zunĂ€chst soweit abkĂŒhlen lassen, dass ein sicherer Umgang damit möglich ist. Leider wird aus den Begleitunterlagen nicht zu 100% klar, ob Wanne und Gittereinsatz in die SpĂŒlmaschine dĂŒrfen. Zur Sicherheit wĂŒrden wir daher lieber davon abraten. Das GehĂ€use behandelt man ansonsten mit einem feuchten Tuch.

Das Fazit

Mit der Cecofry Experience 6000 bekommt man eine Heißluftfritteuse der unteren Preisklasse, die alles in allem eine solide Leistung abliefert. Klar: Besondere Features und viel Zubehör sucht man in diesem Preissegment vergebens und auch bei Hitzeentwicklung und Verarbeitung muss man ein paar Abstriche machen.

Dementgegen haben wir gute Kocherergebnisse und eine solide Basis an Ausstattung und Technik, die durch ein paar kleine Details, wie bspw. das DIY-Preset oder den gummierten Griff noch ein wenig „aufgehĂŒbscht“ werden. Wer auf der Suche ist nach einer einfachen Heißluftfritteuse ohne viel Schnick-Schnack ist und möglichst nicht so viel ausgeben möchte, der bekommt mit der Cecofry ein passendes Einstiegsmodell.



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Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2024 13:43