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Cosori Heißluftfritteuse 12l Test | Modell CAF-R121-KEU

169,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. Juli 2024 05:50

Beschreibung

Cosori Heißluftfritteuse 12l Test | Wie riesig ist die CAF-R121-KEU denn bitte?

Heute haben wir wieder ein Gerät aus dem Hause Cosori gecheckt. Dieses Gerät wird zwar auch als Heißluftfritteuse beworben, ist im Grunde ist es aber schon sowas wie ein kleiner Heißluftofen. Entsprechend kann man da nicht nur Pommes drin machen, sondern zum Beispiel auch einen Spießbraten reintun. Wie gut das mit der CAF-R121-KEU funktioniert und ob sich das für euch lohnen könnte, erfahrt ihr hier in unserem Cosori Heißluftfritteuse 12l Test!

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Das Drumherum im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test

Auf geht’s mit der Cosori R121 und starten wollen wir – wie immer – mit einem kurzen Überblick zum Produkt. Erster Wert, auf den wir im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test gucken müssen, ist das Fassungsvermögen. In diesem Fall haben wir 12 Liter, was deutlich über dem marktüblichen Wert für Heißluftfritteusen liegt. Wir haben hier also im Grunde schon einen kleinen Ofen vor uns stehen. Was die Leistung angeht, ist die Cosori mit 1800 Watt dagegen mit den meisten Heißluftfritteusen vergleichbar.

Weiter gibt es im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test noch sechs vordefinierte Programme, sogenannte „Presets“, mit dazu. Das war aber noch nicht alles! Vier weitere, aber – unserer Meinung nach – etwas gröbere Voreinstellungen sind ebenfalls noch am Start. So oder so: Alle Einstellungen werden über den integrierten Touchscreen bedient.

Natürlich kann man die Werte auch individuell einstellen. Bei der Temperatur hat man hier einen Bereich von 30 bis 220 Grad zur Verfügung. Das ist tatsächlich etwas mehr als bei den meisten Heißluftfritteusen, die tatsächliche Range hängt allerdings vom eingestellten Preset ab.

Die Abmessungen im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test

Die Abmessungen der Cosori sind mit 37,1 mal 32,9 Zentimetern und einer Tiefe von 35,2 Zentimetern relativ groß. Ein bisschen einordnen muss man’s aber. Die meisten Heißluftfritteusen erreichen solche Werte bereits mit einem Fassungsvermögen von 5 bis 6 Litern. Gemessen am Fassungsvermögen ist das Gerät somit eher als „kompakt“ zu bezeichnen. Da man aber trotzdem einen Platz dafür in der heimischen Küche finden muss, sollte man natürlich vorab ausmessen, ob man das Teil auch unterkriegt. Etwas schade ist, dass es keine Transportgriffe gibt. Gerade für diejenigen, die den kleinen Ofen nach jedem Gebrauch wegräumen wollen, ist das ein Negativpunkt.

Als besondere Features im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test bringt das Gerät einige Annehmlichkeiten mit, wie bspw. das Sichtfenster mit einstellbarer Innenraumbeleuchtung, einen Drehmodus für die Zubereitung von Spießbraten, Hähnchen usw. sowie die Möglichkeit zu Dörren und zu Gären, was Funktionen sind, die man bei Heißluftfritteusen eher selten sieht.

Ansonsten hat der Hersteller noch an die obligatorischen Anti-Rutsch-Füße gedacht. Das Stromkabel könnte mit ca. 1 Meter vielleicht etwas länger sein, ist aber ausreichend.

Gibts Sonst noch was?

Und zum Abschluss haben wir dann noch das Zubehör. In diesem Fall ist das eine ganze Menge: Die wichtigsten Teile sind dabei das Backblech, die beiden Backgitter, der Grillkäfig und das Spieß-Set. Ebenfalls nützlich ist natürlich der Griff zum Rausholen von Käfig und Spieß. Einfach, damit man sich nicht die Finger verbrennt. Und last but not least haben wir dann noch das Abtropfblech. Das wird unten in den Ofen reingelegt und erleichtert die Reinigung ungemein.

Ansonsten haben wir dann noch ein bisschen Papierkram und zwar Kurzanleitung, Rezeptheft und Bedienungsanleitung. Besonders das Rezeptheft ist ganz nett, sind definitiv ein paar interessante Sachen drin.

Bedienung & Anwendung

Soweit zu den allgemeinen Infos unseres Cosori Heißluftfritteuse 12l Test. Kommen wir nun zum Wesentlichen, nämlich zu unserem Praxistest. Was wir uns hier als erstes anschauen wollen, ist der Umgang mit dem Gerät bzw. wie man es richtig bedient. Also, gehen wir das einmal zusammen durch: Zunächstmal stellt ihr den Ofen auf eine hitzebeständige Oberfläche und lasst dabei um das Gerät herum möglichst etwas Platz, damit die Wärme abstrahlen kann.

Dann empfiehlt der Hersteller, einen Testlauf zu starten. Das ist schön und gut und sollte dazu führen, dass eventuelle Rückstände verbrennen! Wir persönlich würden darüber hinaus aber auch den Geräte Innenraum und das Zubehör einmal abspülen bzw. durchwischen. Wenn ihr mit all dem fertig seid, kann die Bedienung beginnen. Ihr drückt den An-Knopf und wählt dann eines der vordefinierten Programme aus. Sollte euch dabei die englische Sprache stören, habt ihr bei diesem Gerät übrigens die Möglichkeit einen deutschen Aufkleber drauf zu machen. Sehr interessant! Haben wir bis jetzt noch bei keinem Gerät so erlebt.

Und was dann?

Habt ihr das Programm dann ausgewählt, gebt ihr über die Hoch- und Runter-Tasten Temperatur und Zeit individuell ein. Die Temperatur reicht dabei – wie schon erwähnt – von 30 bis 220 Grad je nach Preset und lässt sich in 5 Grad Schritten einstellen. Der Timer lässt sich in Ein-Minutenschritten bis hoch auf 60 Minuten drehen. Solltet ihr Dörren als Voreinstellung ausgewählt haben, lässt er sich sogar auf bis zu 12 Stunden drehen, allerdings werden die Intervalle dann deutlich größer. Bei all diesen Einstellungen könnt ihr übrigens auch gedrückt halten, um die Werte schneller durch zu skippen. Habt ihr eure Einstellungen getätigt, drückt ihr auf den Start-Knopf, um die Maschine in Gang zu setzen. Was wir dabei übrigens besonders angenehm finden ist, dass Temperatur und Zeit immer gleichzeitig sichtbar sind. Im großen und ganzen sind wir also soweit erstmal zufrieden.

Ein netter Pluspunkt im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test ist darüber hinaus, dass man die Innenraumbeleuchtung und auch den Drehmodus für den Spieß manuell ein und ausstellen kann. Das wirkt jetzt zwar nicht ganz so wichtig, hat sich in der Praxis aber wirklich als sehr hilfreich rausgestellt.

Was ist mit den Presets im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test?

Von noch größerer Bedeutung ist bei diesem Gerät allerdings, dass es neben sechs klassischen Presets noch vier etwas gröbere Voreinstellungen gibt. Das sind einmal die Einstellungen fürs Dörren und Gären, aber auch Warmhalten und Aufwärmen gehören hier dazu.

Generell ist wichtig beim Thema „Presets“, dass diese „vordefinierten“ Programme grundsätzlich gut und hilfreich sind, man aber die Werte für Temperatur und Zeit immer manuell auswählen muss. Das ist auch richtig so, einfach weil, die Zutaten in Größe und Form variieren können und man dadurch quasi immer einen Maßanzug braucht. In diesem Sinne können wir nur empfehlen: Macht ab und zu mal auf, schaut rein, wie das Gargut aussieht und passt die Einstellungen gegebenenfalls nochmal an. Genauso sind wir auch in unserem Cosori Heißluftfritteuse 12l Test vorgegangen und haben im Zweifel lieber nochmal nachjustiert. Auf diese Weise werden die Kochergebnisse im Großen und Ganzen richtig gut!

Kommen wir zum Kochen!

Pommes werden außen knusprig und innen zart, man muss etwas aufpassen, dass sie nicht zu trocken. Aber grundsätzlich erhält man ein gutes, schmackhaftes Ergebnis. Und dasselbe gilt übrigens für Chicken Nuggets.

Einziger Nachteil im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test, wenns um Pommes und Co. geht ist, dass man bei der CAF-R121-KEU auf einen Garkorb verzichtet hat. Ergo kann man die Pommes eigentlich nur im Drehkäfig machen, wo sie durch die konstante Drehung leichte „Blessuren“ davon tragen können, was das optische Ergebnis natürlich leicht beeinträchtigt. Demgegenüber hat man aber den Vorteil, dass man die Pommes nicht per Hand wenden muss. Das Rausholen mit dem Metallgriff ist dann wiederum… etwas hakelig. Aber man kommt klar!

Dann haben wir es noch mit Wings ausprobiert. Hier haben wir ein optisch sehr schönes Ergebnis, alles durchgegart und geschmacklich gut. Auch hier hat man allerdings ein paar Nachteile aufgrund des fehlenden Garkorbs, nämlich kann man nicht ganz so große Mengen produzieren, wie man vielleicht denken würde. Einfach weil auf die Backgitter nicht ganz so viel drauf passt und im Käfig würden wir die Hähnchenteile einfach nicht machen, dafür sind die dann doch etwas zu empfindlich.

Wie ist es mit dem Grünzeug?

Gemüse ist bei Heißluftfritteusen und -Öfen immer so eine Sache. Die heiße Luft trocknet es super schnell aus und dann brennt es sehr leicht an. So auch hier im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test. Unser Tipp: Dinge, die ihr normalerweise im Topf macht, sollten auch im Topf bleiben. Soll es dementgegen zum Beispiel ein Grillgemüse sein, kann man das schon machen, man muss aber definitiv mit etwas Öl arbeiten. Auch wenn man Dörren will, geht das klar! Da hat das Gerät ja auch eine extra Funktion für. Aber wie gesagt, wenn’s zum Beispiel Brokkoli mit Sauce Hollandaise geben soll, dann macht den Brokkoli dafür lieber im Topf.

Backen klappt dementgegen ziemlich gut. Wir haben es mit Muffins ausprobiert und was soll man sagen: Gut aufgegangen, außen fest genug und innen fluffig und durch!

Bewertung der Kochergebnisse aus dem Cosori Heißluftfritteuse 12l Test

Insgesamt muss man aber relativierend dazu sagen, dass unter den vielen Heißluftfritteusen, die wir bislang getestet haben, keine dabei war, die beim Kochen versagt hat. Im Gegenteil: Die Ergebnisse waren bei allen Geräten gut bis sehr gut und lagen in der Regel auch ziemlich dicht beieinander. Abgesehen vom fehlenden Garkorb ist das auch hier bei der Heißluftfritteuse/Ofen von Cosori der Fall.

Der eigentliche „Clou“ bei diesen Heißluftfritteusen soll ja eigentlich sein, dass man sein Essen damit „gesünder“ zubereiten kann. Zumindest werben die Hersteller fleißig damit, und im Endeffekt muss man sagen: Das stimmt auch! Dadurch, dass wir das Gargut nicht mehr in Fett baden sondern an heißer Luft garen, haben wir ganz einfach weniger Fett am Produkt und entsprechend einen etwas gesünderen Ansatz.

Da wir hier im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test ein Gerät haben, das noch etwas mehr kann als die meisten Konkurrenzprodukte, haben wir uns natürlich auch damit auseinandergesetzt. Vor allem wollten wir den Drehmodus einmal testen und haben uns daher für einen leckeren Spießbraten entschieden. Funktioniert hat das an sich ganz gut. Der Spießbraten wird halt – wie man das so kennt – mit dem mitgelieferten Spieß-Set aufgespießt, in das Gerät eingesetzt und dann dreht er sich. Das hat zur Folge, dass die Hitze schön gleichmäßig auf den Braten einwirken kann, wodurch er eine schöne Kruste bekommt und ja.. wenn er dann fertig ist, sieht er auch wirklich richtig lecker aus.

Wichtig ist natürlich noch die Frage, ob der Braten auch Innen drin fertig geworden ist und auch hier kann man sagen: Alles durchgegart und so wies sein soll, geschmacklich quasi wie in der Gaststätte.

Das Handling

Wo man vielleicht ein bisschen meckern kann, ist bei der Handhabung. Das Rausholen mit dem Metallgriff ist schon ein bisschen hakelig, gerade weil der Spießbraten ja auch ein bisschen was wiegt. Und wo wir schon beim Thema sind: Zu viel und zu groß sollte es trotz 12 L Garraum ebenfalls nicht sein. Unser 1,3 Kilogramm Spießbraten passt zwar wunderbar hinein, aber gefühlt müht sich der Drehmechanismus schon etwas damit ab. Auch wenn man damit Hähnchen machen will, sollte man jetzt nicht unbedingt den größten Vogel nehmen. Wir meinen auch in der Anleitung gelesen zu haben, dass 1,8 Kilo die Obergrenze sein soll.

Was dagegen in Sachen Handhabung eine wirklich gute Idee war, ist das Abtropfblech. Besonders bei dem Spießbraten hat man das deutlich gesehen, wie da unten der ganze Bratensaft und Teile der Füllung hinfallen und das lässt sich einfach durch dieses Extrablech viel leichter reinigen. Wenn man schon keinen Garkorb mit Wanne dabei hat, hat man dadurch wenigstens eine gute Alternative für die Reinigung.

Ansonsten ist im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test noch anzumerken, dass das Gerät stoppt, wenn man die Tür öffnet. Das ist natürlich hilfreich und macht die Handhabung noch ein wenig bequemer.

Was die Lautstärke betrifft, so ist die Cosori mit um die 67 Dezibel in unserem Test eines der lauteren Geräte. Etwas besser sieht es dagegen bei der Hitzeentwicklung aus. An den Seiten wird das Gerät heiß, ebenso am Sichtfenster. Hier sollte man etwas aufpassen! Der Griff der Ofentür bleibt dagegen kühl, zumindest solang man nicht zu nah an die Öfentür rangeht, sollte das passen, und auch das Display lässt sich gut bedienen, weil es sich nicht zu sehr aufheizt.

Verarbeitung & Reinigung

Was die Verarbeitung im Cosori Heißluftfritteuse 12l Test angeht, haben wir hier im Vergleich zu den Konkurrenzgeräten im Markt ein gutes Ergebnis. Die Spaltmaße sind in den meisten Fällen passend, da muss man sich schon anstrengen um irgendwelche Ungereimtheiten zu finden. Das Display ist gut eingefasst, das Fenster ebenfalls. Der Kunststoff in gebürsteter Optik macht einen guten Eindruck und die Tür schließt satt und fest. Insgesamt hat man den Eindruck, dass das Gerät sehr akkurat gefertigt und zusammengesetzt wurde.

Geht es an die Reinigung, sollte man das Gerät zunächst soweit abkühlen lassen, dass ein sicherer Umgang damit möglich ist. Danach hat man’s dann leider nicht ganz so leicht wie bei vielen anderen Herstellern, denn: Die einzelnen Zubehörteile werden per Hand gereinigt und können nicht in die Spülmaschine.

Unser Fazit

Kommen wir zum Fazit: Mit der Cosori R121 bekommt man einen Heißluftfritteuse-Ofen der mittleren Preisklasse, der alles in allem eine solide Leistung abliefert. Klar: Ein paar Abzüge in der B-Note haben wir da schon festgestellt, insbesondere ist es aber der fehlende Garkorb, der einen manchmal etwas einschränkt. Andere Kleinigkeiten sind eher zu vernachlässigen.

Pluspunkte hat diese Maschine dementgegen zu Hauf: Der große Lieferumfang der viele Kochvarianten ermöglicht, der praktische Aufbau quasi als eine Art kleiner Heißluftofen, ein paar nette Features wie bspw. Dörren und Gären, und – natürlich – gute Kochergebnisse: Denn hier muss man einfach sagen, hat uns das Gerät im großen und ganzen gut gefallen. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus noch der Drehmodus mit Spieß-Set, der bei uns im Test gute Ergebnisse hervorgebracht hat. Das ist vor allem deswegen interessant, weil man im heimischen Backofen für gewöhnlich keinen Drehspieß verwenden kann und man dadurch neue Kochmöglichkeiten bekommt, die man vorher in der Regel noch nicht hatte.

Wer also auf der Suche ist nach einer Heißluftfritteuse „Plus“ ist, die neben dem Heißluftfrittieren noch einen Spießbraten oder ein Hähnchen auf die Reihe kriegt, der sichert sich mit der Cosori CAF-R121-KEU einen preiswerten und guten Allrounder.



169,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. Juli 2024 05:50