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Philips Sonicare Airfloss Ultra Test | High End GerÀt vom Markenhersteller

94,32 €

Zuletzt aktualisiert am: 9. November 2023 20:32

Beschreibung

Der Philips Sonicare AirFloss Ultra Test – Essensreste wie vom Winde verweht!

Ist eine Dusche auch dann noch eine Dusche, wenn kein Wasser mehr rauskommt? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, wenn wir uns die Munddusche in unserem Philips Sonicare AirFloss Ultra Test anschauen. Was genau es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier!

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Die Zahnseide aus Luft im Philips Sonicare Airfloss Ultra Test

ZunĂ€chst einmal handelt es sich bei unserem Philips Sonicare AirFloss Ultra Test nicht um eine herkömmliche Munddusche. Das Konzept funktioniert vielmehr so, dass ein Luft-/Wassergemisch druckvoll in die ZahnzwischenrĂ€ume geschossen wird. Man könnte also sagen, dass die ZwischenrĂ€ume nicht wie bei klassischen Mundduschen freigespĂŒlt, sondern eher „freigepustet“ werden. Dass hier viel mit Luft gearbeitet wird, zeigt sich auch am Wasserverbrauch. Der Tank fasst etwa 16ml, was deutlich weniger ist, als bei konventionellen GerĂ€ten, die meistens so um die 150 bis 600ml aufnehmen können. Dennoch schafft man mit dieser kleinen Wassermenge im Normalfall alle ZwischenrĂ€ume, von daher also ein recht sparsames Konzept. Etwas schade finden wir in unserem Philips AirFloss Ultra Test, dass man den Wassertank nicht abnehmen kann. Direkt am GerĂ€t zu befĂŒllen ist gerade bei einem derart kleinen Wassertank manchmal etwas hakelig. Mit ein bisschen Vorsicht geht es aber dennoch in Ordnung.

Auch handelt es sich in unserem Philips Sonicare AirFloss Ultra Test um ein sogenanntes „Handheld“. Das heißt, anstelle des ĂŒblichen Aufbaus mit Basisstation, Schlauch und HandstĂŒck, haben wir hier alle Bestandteile in einem und zwar in einem handlichen, akkubetriebenen GerĂ€t. Die Akkulaufzeit betrĂ€gt dabei um die zwei Wochen, wobei Philips davon ausgeht, dass man den kompletten Mund pro Tag in weniger als einer Minute reinigen kann. Das erscheint uns nicht nur recht sportlich, sondern zeigt auch, dass die Akkulaufzeit umgerechnet ziemlich kurz ist. Das kommt sogar noch mehr zum Tragen, wenn man zudem die lange Ladezeit von 24 Stunden einbezieht. Da man das GerĂ€t aber nicht ununterbrochen in Benutzung hat, kann man es problemlos auch mal einen oder zwei Tage auf der mitgelieferten Ladestation stehen lassen. Von daher ist das Ganze schon praktikabel, wĂ€re aber mit mehr Akkulaufzeit beziehungsweise kĂŒrzerer Ladezeit dennoch etwas schöner gewesen.

Philips Sonicare Airfloss Ultra Test – Mundhygiene mit Leichtigkeit

Bis hierhin handelt es sich erstmal um ein interessantes GerĂ€t mit einem neuartigen Grundkonzept. Aber wie schlĂ€gt sich dieses neue Konzept in unserem Praxistest? Spontan gibt es jetzt nicht allzu viel zu meckern. Die Bedienung zeigt sich einfach und intuitiv und die Verarbeitung erscheint fĂŒr ein Handheld der höheren Preisklasse passend. Die OberflĂ€che ist zwar glatt, aber durch kleine Noppen griffig gestaltet. Dadurch liegt das GerĂ€t an sich gut in der Hand. FĂŒr ein Handheld könnte es aus unserer Sicht dennoch etwas rutschfester gemacht sein. Gewichtstechnisch haben wir hier ein recht leichtes GerĂ€t. Mit 163g ist die AirFloss Ultra das leichteste Handheld-GerĂ€t in unserem Test. WĂ€hrend des Betriebs kommt durch den kleinen Tank auch nicht sonderlich viel Wasser-Gewicht hinzu, wodurch das GerĂ€t die ganze Zeit angenehm leicht bleibt.

Klassische IntensitĂ€tsstufen oder Modi gibt es in unserem Philips Sonicare AirFloss Ultra Test nicht. Anders als bei den anderen von uns getesteten Mundduschen lĂ€sst sich per Knopfdruck lediglich die Anzahl der SprĂŒhstĂ¶ĂŸe einstellen. WĂ€hlen kann man dabei zwischen ein, zwei oder drei SprĂŒhstĂ¶ĂŸen hintereinander. Übrigens kann das GerĂ€t sowohl mit als auch ohne MundspĂŒlung verwendet werden. Dem ein oder anderen wird das sicher wichtig sein. Was bei der Munddusche in unserem Philips AirFloss Ultra Test nicht vorgesehen ist, ist eine Wandmontage fĂŒr die Ladestation. Das ist etwas Schade, aber bei Handheld-GerĂ€ten aus unserer Sicht ohnehin weniger sinnvoll.

Das PrĂ€zisionsluftgewehr fĂŒr den Mund

Die SprĂŒhstĂ¶ĂŸe, mit der die Sonicare arbeitet, bestehen hauptsĂ€chlich aus Luft, die mit ein bisschen Wasser angereichert werden. Besonders effektiv und komfortabel finden wir, dass man genĂŒgend Zeit hat, sich den SprĂŒhkopf direkt an der ZahnlĂŒcke zu platzieren und dann wahlweise ein, zwei oder drei SprĂŒhstĂ¶ĂŸe am StĂŒck abzugeben. Hier muss man aber immer vorsichtig sein. Der Wasserstrahl ist zwar ziemlich punktuell und prĂ€zise, wenn man aber das Zahnfleisch oder die Zunge direkt trifft, kann das durchaus auch mal schmerzhaft sein. Hier ist also ein bisschen Übung gefragt!

GrundsĂ€tzlich ist das ReinigungsgefĂŒhl und das Reinigungsergebnis in unserem Philips Sonicare AirFloss Ultra Test ziemlich gut und wir arbeiten hier auf einem Ă€hnlichen hohen Leistungslevel wie die von uns getesteten Oral-B-GerĂ€te. Der Unterschied zu diesen und auch anderen herkömmlichen Mundduschen besteht darin, dass wir mit der Sonicare AirFloss den Fokus auf der Interdentalpflege haben. FlĂ€chen mit diesem GerĂ€t sauber zu spĂŒlen ist unserer Erfahrung nach nĂ€mlich nicht ganz so effektiv. Dennoch hat uns die intensive Reinigung der ZahnzwischenrĂ€ume an sich ĂŒberzeugt. Einziges Manko ist aus unserer Sicht die fehlende IntensitĂ€tseinstellung. Weil sich die StĂ€rke des SprĂŒhstoßes nicht verĂ€ndern lĂ€sst, könnten gerade Zahnfleischproblematiker und Einsteiger Probleme haben, einen Zugang zu diesem GerĂ€t zu finden.

Von AufsteckdĂŒsen bis zur Reinigung

Im Lieferumfang sind insgesamt zwei AufsteckdĂŒsen enthalten. Sollte man sich die Munddusche mit jemanden teilen, sind die DĂŒsen farblich voneinander abgesetzt, um einer Verwechslung vorzubeugen. Zum Aufbewahren muss man allerdings selbst einen geeigneten Platz finden, da Handhelds prinzipiell keinen Platz fĂŒr AufbewahrungsfĂ€cher oder Ähnliches bieten. Leider hat der Hersteller keine vernĂŒnftige Lösung zum Abnehmen der AufsteckdĂŒse integriert. Ein bisschen „rohe Gewalt“ ist somit nötig, um den Aufsatz runter zu bekommen. Aus unserer Sicht wirkt das etwas grobschlĂ€chtig, ein Knopf oder Ähnliches wĂ€re hier wĂŒnschenswert gewesen.

In Sachen Reinigung empfiehlt der Hersteller, die AufsteckdĂŒse unter fließendem Wasser durchzuspĂŒlen, wobei man sowohl Kopf als auch Schaft ein wenig Aufmerksamkeit widmen sollte. Das GerĂ€t selbst sollte dann noch mit einem Tuch behandelt werden, damit es nicht allzu nass wird. In unserem Munddusche Philips Sonicare AirFloss Ultra Test funktionierte das alles ganz gut und es gab keinerlei Probleme. NatĂŒrlich sollte im Sinne einer möglichst geringen Keimbelastung auch die AufsteckdĂŒse regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden. Hier empfiehlt der Hersteller den Wechsel alle sechs Monate.

Das Upgrade fĂŒr Profis

Hier haben wir ein höherpreisiges Handheld-GerĂ€t, das mit einem neuartigen Konzept zur Zahnzwischenraumreinigung ausgestattet ist. Dieses funktioniert auch sehr gut, sodass wir die Reinigungsleistung an sich positiv hervorheben können. Leichte AbzĂŒge gibt es fĂŒr die kurze Akkulaufzeit und das Abnahmesystem der AufsteckdĂŒsen. Ansonsten verbleibt als wesentlicher Kritikpunkt die fehlende IntensitĂ€tseinstellung. Zahnfleischproblematiker, die noch keine Erfahrung mit Mundduschen gemacht haben, sollten zunĂ€chst zu einem GerĂ€t greifen, dass mehr IntensitĂ€tsabstufungen bietet. Wer aber bereits an eine klassische Munddusche gewöhnt ist, fĂŒr den wird die Philips Sonicare AirFloss Ultra HX8438 ein interessantes Upgrade sein, um den Fokus auf die ZahnzwischenrĂ€ume zu stĂ€rken.



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Zuletzt aktualisiert am: 9. November 2023 20:32